Die biberCard: ein gerne kopiertes Erfolgsmodell

Die biberCard: ein gerne  kopiertes Erfolgsmodell
Udo Witzovsky, Christian Heinzel und Uli Prestle (v.l.) präsentierten die neue biberCard-Homepage. Foto: Uli Herzog
5. April 2019

Neue Homepage für die biberCard: Bei der Versammlung des  Vereins biberCard im Prestle-Haus gab es interessante Neuigkeiten und einen Ausblick auf das Jahr 2019. Neben verschiedenen Aktionen soll die neue Homepage www.dein-biberach.de einen Meilenstein für das Kundenbindungssystem darstellen.

Biberach – Zunächst wurde von Christian Heinzel, Uli Prestle und Udo Witzovsky eine Bestandsaufnahme gemacht.  82 Geschäfte in Biberach und Umgebung sind an der biberCard beteiligt. Sage und schreibe 10 855 biberCards sind im Umlauf. Eine stolze Zahl, ebenso wie die Anzahl von knapp 780 000 Buchungen im Vorjahr. Die App der biberCard vermeldete 1200 Besucher. An die Stadt wurden Parkgebühren in Höhe von nicht weniger als 28 600 Euro entrichtet:  Alles Parkgebühren, die mit der biberCard entrichtet wurden.

Ein Erfolgsmodell ist auch die Kinderbetreuung in der Schul-straße, wo bei jedem Termin 15 bis 20 Kinder betreut werden können. Allerdings ist man bei der Kapazität  an die Grenze gekommen. Die Vorstände berichteten auch von leichten Problemen mit den Sachbezugsguthaben für Firmenmitarbeiter. Sie richteten an die biberCard-Mitglieder die Bitte, daran mitzuarbeiten, damit diese Guthaben in Zukunft bei allen beteiligten 82 Geschäften und Institutionen eingelöst werden können. Immerhin beteiligen sich derzeit knapp 50 Arbeitgeber an dieser Aktion. Auch Missverständnisse bei der Punktvergabe bei Bezahlung mit der biberCard sprach Udo Witzovsky an. Es sei selbstverständlich, dass man auch Punkte bekommt, wenn man mit der biberCard bezahlt.

Den größten Teil des Abends nahm die Vorstellung der neuen Homepage ein, die im Mai starten soll. Axel Fischer, Geschäftsführer der Biberacher Agentur Pointslook, stellte mit anschaulichen Bildern die neue Homepage „dein-Biberach.de“ vor. Wenn die smarte Idee funktioniert, könnte sie dem Einzelhandel sehr behilflich sein. Nachdem sie auch sehr verbraucherfreundlich sein wird, könnte sie zu einer echten win/win Situation für alle Beteiligten  führen. Schließlich kann sich der Verbraucher hier nicht nur nach entsprechenden Fachgeschäften erkundigen, sondern erhält eine Übersicht, wo welche Marken zu kaufen sind. Gibt er zum Beispiel den Begriff „adidas“ ein, erfährt man sofort, in welchem Geschäft welche Artikel des Sportartikel-Herstellers zu kaufen sind. Funktionieren kann das aber nur, wenn die Seite ständig aktualisiert wird. Fischer apellierte daher an die Mitglieder, sich aktiv an der Seite zu beteiligen.

Ein Bonmot konnte Udo Wiskovsky zum Besten geben: Die Stadt Langenfeld hat einen Profi beauftragt, um das Einkaufen in ihrer Stadt attraktiver zu machen. Als absolute Novität stellte man dann die CityCard dort vor.

Amüsiert schrieb Udo Wiskowsky die Langenfelder an, dass es die biberCard in seiner Heimatstadt Biberach bereits seit 15 Jahren gebe. Eine Antwort erhielt er keine.  Deshalb sei den Machern der biberCard hier ein Spruch des Werbe-Gurus David Ogilvy  empfohlen: „Über Plagiate sollte man sich nicht ärgern; sie sind die aufrichtigsten aller Komplimente.“

Uli Herzog

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