Der schnelle Draht - Die Rettungsleitstelle ist jetzt auf Top-Niveau
Empfehlung

29. Mai 2019
Rund um die Uhr bereit: Im Rot-Kreuz-Weg in Biberach werden die Rettungseinsätze im Landkreis koordiniert. FOTO: DRK/THOMAS WARNACK

Wer 112 wählt, landet bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Biberach. Die wurde jetzt für viel Geld auf den neuesten technischen Stand gebracht. 

Biberach – Sechzehn Server-Computer, doppelt soviele Bildschirme, dazu sechs große LCD-Displays mit Livebildern vom Einsatzort – die Rettungsleitstelle in Biberach ist jetzt technisch bestens ausgestattet und steht jener in Ulm, mit der sie bei großen Schadensereignissen zusammenarbeiten muss, um nichts nach. Für 1,8 Millionen Euro wurde die Rettungsleitstelle, die beim DRK in Biberach angesiedelt ist, jetzt renoviert. 

Damit ist der Landkreis, was diesen Teil der technischen Infrastruktur betrifft, bestmöglich auf kleine und große Unglücke und Rettungseinsätze vorbereitet – und muss es auch sein‚ denn jedes Jahr laufen hier rund 150 000 Anrufe auf. 

Die Rettungsleitstelle ist dazu da, bei Unglücken und medizinischen Notfällen die Rettungskräfte auf den Weg zu schicken und zu koordinieren – den Notarzt ebenso wie die Feuerwehr, egal ob Verkehrsunfall oder Löscheinsatz. Auch Krankentransporte gehören dazu, erreichbar unter t 07351/19222. 

Der Landkreis Biberach ist gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Träger der Leitstelle, die Kosten für die Modernisierung tragen der Landkreis und die Krankenkassen, insbesondere die AOK.

Uli Landthaler

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren