Charme und Wehmut beim Schützentheater
Empfehlung

4. Juli 2019
... ein bunter Hofstaat und eine bezaubernde Geschichte prägen das Schützentheater 2019 Photo: Oliver Hofmann

Ganz großes Schützen-Theater: Die Premiere bot eine grandiose Inszenierung des französischen Märchenklassikers „Die Schöne und das Tier“ – und etwas Wehmut beim Abschied der nach 19 Jahren ausscheidenden Theaterleiter Yvonne von Borstel-Hawor und Hermann Maier. Die beiden haben zu ihrem Abschied nochmals sämtliche Register gezogen mit allem, was die Bühne hergibt: Großartige Kulissen, farben-frohe und opulente Kostüme, Gesang, Musik, Sprechtheater und toll choreographierte Tänze, alles mit einer Prise Biberacher Charme versetzt.

Vom Fluch erlöst

Man kennt die Geschichte in vielen Varianten: Prinz Magnus schlägt den Hochzeitsantrag der Fee Felicitas Rosalia von Rosenfels aus, sie ist beleidigt und verzaubert ihn in ein „wildes Tier“ – und seinen Hofstaat gleich mit. Jetzt kann ihn nur die Liebe einer anderen Frau vom Fluch erlösen.

Die Inszenierung brachte die Geschichte perfekt wie bei einem Uhrwerk auf die Bühne. Dem Vorsitzenden der Schützendirektion, Rainer Fuchs, war die Begeisterung ins Gesicht geschrieben, als er allen seinen Dank aussprach und zum Schluss gemeinsam das Schützenfestlied angestimmt wurde.

„Die Schöne und das Tier“ läuft bis zum 24. Juli in der Biberacher Stadthalle. WeitereViele Fotos von der Premiere gibt‘s online unter https://www.wochenblatt-online.de/bildergalerien/schuetzentheater-2019

Oliver Hofmann

Zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren