Biberach zum Anfassen

27. Juni 2019
Das Bronze-Biberach auf dem Schadenhof ist für Besucher und Einheimische interessant – diese Fans kommen aus Rißegg. Foto: Uli Landthaler

Mit dem Schadenhof geht es voran – jedenfalls an einigen Stellen. Auf den Plänen erlebt der etwas vergessene Biberacher Stadtplatz bereits die nächste Runde seiner Schönheitskur. Wenn eines Tages das grüne Bader-Haus (benannt nach einst dort ansässigen Bäckerei Bader) saniert ist, soll ein neuer Brunnen an Stelle des schlichten Metallzylinders entstehen.

Gucken und anfassen

Bereits fertig sind Bürgergarten (also eine kleine gestaltete Grünanlage), und Sitzgelegeheiten, auf dem Zettel der Planer stehen noch weitere Gastronomie und ein Fontänenfeld wie auf dem Alten Postplatz beim Amtsgericht. Fertig ist seit kurzem die aktuellste Neuerung. Das Stadtmodell aus Bronze ist nicht nur zum gucken, sondern auch zum anfassen und neueste Anlaufstelle für die Biberacher Stadtführungen.

Die Idee zu der 1:600-Nachbildung der Altstadt hat man sich von anderen Städten abgeschaut, wo sie bei den Leuten bestens ankommen. Das Bronze-Biberach ist auch für Sehbehinderte eine Möglichkeit, sich die Architektur und die Proportionen der Biberacher Altstadt zu ertasten. Die Namen von Straßen und Plätzen sind auch in Blindenschrift eingraviert, und die Stehhöhe des Modells ist so niedrig, dass auch Rollstuhlfahrer und Kinder einen guten Überblick bekommen. Denn die Kleinen sind mit die größten Fans dieser Miniaturstadtlandschaften, hat man beobachtet.

Uli Landthaler

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