Sigmaringen sicherer
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19. Juli 2018
Dieses Diebesgut hat die neue Sigmaringer Ermittlungsgruppe seit April sichergestellt. Foto: Polizei

In Sachen Sicherheit will Sigmaringen raus aus den Schlagzeilen. Die Polizei hat jetzt ein positives Fazit ihres Sicherheitskonzepts gezogen.

Sigmaringen – Im April wurde nach zahlreichen Ruhestörungen, Prügeleien und Diebstählen ein „Einsatzkonzept zur Bekämpfung von Sicherheits- und Ordnungsstörungen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Asylsuchenden“ vorgestellt. Zentraler Bestandteil ist eine Ermittlungsgruppe, die sich vor allem um Mehrfachtäter unter den Flüchtlingen kümmert.

Dieser Aufwand trägt Früchte, sagt die Polizei nun in einer Zwischenbilanz. Die neue Ermittlungsgruppe hat seit Beginn ihrer Arbeit zwölf Haftbefehle erwirkt. In zehn Fällen ging es um gewerbsmäßigen Diebstahl durch reisende Intensivtäter. Außerdem um Raub, Körperverletzung und Missbrauch von Ausweispapieren. Allerdings konnten nicht alle Haftbefehle vollstreckt werden. Nach 17 Personen wird noch gefahndet. Zudem sind die Beamten auch in Zivil unterwegs, veranlassen Bußgelder und setzen Platzverweise durch.

Regierungspräsident Tappeser äußerte den Eindruck, „dass sich die Lage entspannt hat“. Das bestätigten ihm auch Sozialarbeiter. Das sei auch eine Folge der „Null-Toleranz Strategie“, wo auch kleine Regelverstöße geahndet werden.    Es gibt in der mit 500 Menschen belegten Landeserstaufnahmestelle aber auch eine Gruppe, die nach wie vor „besonders auffällig“ sei: Junge Männer mit schlechter Bleibeperspektive, überwiegend aus Nordafrika.

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