Sigmaringen blüht auf

Sigmaringen blüht auf
Ausgewählte Flächen werden in Sigmaringen mittels Wildstauden und Wildblumen in natürliche Biotope umgewandelt. Foto: Stadt Sigmaringen
9. Oktober 2019

SigmaringenIm kommenden Frühjahr soll es in Sigmaringen zu blühen und zu sprießen beginnen. Im Rahmen des Projektes „Natur nah dran“ werden werden ausgewählte Flächen in Blumenwiesen und Wildstaudenflächen umgewandelt.

„Aus diesem Grund sind an den entsprechenden Stellen aktuell Bagger  unterwegs“, so Martina Klatt, Projektleiter von „Natur nah dran“ beim Nabu Baden Württemberg. „Zunächst werden die Flächen über einige Wochen hinweg recht grau aussehen“, so Klatt. „Doch keine Bange: In einiger Zeit blüht es hier für Tiere wie mauerbienen, Stieglitze oder Schabrettrfalter.“ Es bedürfe etwa Geduld. Aber in den kommenden ein bis zwei Jahren sollen sich die Flächen zu wertvollen und langjährigen lebensräumen  entwickelt haben. 

Noch in diesem Herbst werden die Flächen bepflanzt oder angesät. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs erhalten dazu auch praktische Hinweise im Rahmen von Workshops mit einem Naturgärtner und dem Nabu zur Anlage und Pflege der naturnahen Flächen.Die in Sigmaringen mit „Natur nah dran“ umgewandelten Areale sind Verkehrsinseln am Feuerwehrhaus, Verkehrsteiler am Kreisel Laizer Straße, die Rasenfläche im Gräsergarten, der Randstreifen entlang der Mühlbergstraße sowie ein Grünstreifen zwischen Konviktstraße und Donau.

Sigmaringen ist eine von 13 Städten und Gemeinden, die sich erfolgreich um eine Teilnahme am landesweiten Projekt „Natur nah dran“ für 2019 beworben hatten.Das Kooperationsprojekt des Nabu und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unterstützt auch im kommenden Jahr noch einmal rund 13 Kommunen bei der Anlage naturnaher Grünfläche mittels Zuwendungen.

Christina Benz/pr

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