Foodsharing: Retten statt Tonne

Foodsharing: Retten statt Tonne
Dekanin Gertrud Winkler (links) und Andrea Kleiner wollen fair teilen. FOTO: pr
20. November 2019

Albstadt/Sigmaringen – An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist am Mittwoch ein Fairteiler der Foodsharing-Initiative in Betrieb gegangen. In einen Kühlschrank und ein Regal können überschüssige Lebensmittel gelegt und von jedermann entnommen werden. Damit möchte die Hochschule dazu beitragen, dass eigentlich noch gute Nahrungsmittel nicht in der Mülltonne landen, sondern mit anderen geteilt und verzehrt werden können. 

Die Idee hatte Alina Kleiner, die selbst bei Foodsharing aktiv ist und an der Fakultät Life Sciences den Bachelorstudiengang Lebensmittel, Ernährung, Hygiene studiert. „In Deutschland werden jährlich fast 13 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen“, sagte Alina Kleiner bei der offiziellen Eröffnung. „Um etwas gegen diese enorme Verschwendung zu tun, gibt es seit 2012 Foodsharing mit einer aktiven Gruppe auch im Raum Sigmaringen.“

Diese rettet etwa bei Bäckern und Supermärkten Lebensmittel und teilt sie dann unter anderem über die sogenannten Fairteiler, öffentlich zugängliche Schränke oder Kühlschränke.    Mit jenem in der Fakultät der Hochschule sind es nun vier.

„Einen Fairteiler an der Hochschule hatte ich schon lange im Kopf“, sagt Dekanin Getrud Winkler. Das Projekt könne aber nur umgesetzt werden und funktionieren, wenn es von Studierenden vorangetrieben werde. „Ich habe mich deshalb sehr gefreut, als Alina Kleiner auf mich zukam, und sie gerne unterstützt.“ Es passe sehr gut zum ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz des Studiengangs, Lebensmittel tatkräftig zu retten und nicht zu verschwenden.

pr

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