Das Nest ist komplett
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8. Juni 2018
Storchenbeauftrage Ute Reinhard hat das Nest unter Kontrolle. Foto: C. Benz

Versöhnung im Storchennest: Storchendame Berta ist zu ihrem Partner Bodi zurückgekehrt und zieht über den Dächern von Königseggwald gesunden Nachwuchs auf. Eine Storchengeschichte mit Happy End.

Königseggwald – Die lebenslange Treue der Störche ist ein Ammenmärchen. Störchin Berta, eigentlich bereits in zweiter Storchenehe mit Bodi verheiratet, testete ein Jahr lang ihren Marktwert auf Feld und Flur. Und so blieb dem gehörnten Bodi nichts anderes übrig, als mit einem Storchenkumpel in Waldbeuren eine Nachbarschafts-WG zu gründen. Und dort bewies er echte Männerfreundschaft: Wagemutig verteidigte er bei einem Angriff den Horst seines Kameraden. Und wie zur Belohnung kehrte Berta zu ihm zurück. Aus der Wiedersehensfreude heraus entstanden in diesem Jahr Philippa-Philipp und Benita-Ben, wie die Kinder des Kindergartens die Jungstörche tauften. Deren Geschlecht wollte das Elternpaar auch nach der Geburt noch nicht preisgeben, daher die Doppelnamen. Beringen und wiegen ließen sie sich aber am Freitag von der Storchenbeauftragten Ute Reinhard, die gleich auch noch das Nest von Plastikteilen säuberte. Etwa 3,5 Kilo wiegen beide, die Witterung des Frühjahrs hat für ausreichend Nahrung gesorgt. „Sie sind jetzt vollbefiedert und bei bester Gesundheit“, so Reinhold. „Und körperlich gerüstet für ein glückliches Storchenleben“.  Christina Benz

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