Couscous mit Salat
Empfehlung

7. September 2018
Gemeinsam reden beim Essen verbindet. Jeder Gast bringt aus seinem Heimatland etwas fürs Büffet. FOTO: PR

Am kommenden Sonntag, 9. September, 12 Uhr, veranstaltet der Arbeitskreis „Mehr Miteinander“ zum vierten Mal in Folge das jährliche „BadSaulgau is(s)t miteinander.

BAD SAULGAU – „In den Hof des Alten Klosters sind ab 12 Uhr Menschen mit und ohne Handicap, mit und ohne Migrationshintergrund, Gäste, Neuzugezogene und Alteingesessene eingeladen“, sagt Mitorganisatorin Doris Gaißmaier. Eine Mischung, so bunt wie das Buffet sei erwünscht, auf das man gespannt sein könne.

Denn die Teilnehmer des jährlichen Zusammentreffens tragen ein Sammelsurium an mitgebrachten herkunfts- und landestypischen Speisen, Desserts und Gebäcken zusammen, das gemeinsam genossen werden soll. Geschirr, Besteck und Tassen sollen ebenfalls mitgebracht werden, für Tee und Getränke ist gesorgt.

„Beim Essen können Gespräche geführt und Kontakte geknüpft werden. Dieses Angebot soll dem besseren Kennenlernen dienen“, so Gaißmaier, die auf zahlreiche Besucher der bereits für einen kleinen Kreis etablierten Veranstaltung hofft. „Im vergangenen Jahr regnete es an diesem Tag. Der harte Kern von 40 bis 50 Gästen zog sich wetterfest an und kam trotzdem“, erinnert sie sich. Aufs Kennenlernen untereinander und das Knüpfen neuer Kontakte wolle dieser nicht verzichten.

So habe eine indische Familie anlässlich des Festes festgestellt, dass noch weitere Menschen aus deren Heimat in Bad Saulgau ansässig sind und so neue Bekannte gefunden. „Vernetzung ist auf jeden Fall der Hintergedanke des Anlasses, Offenheit für Menschen anderer Herkunft die Voraussetzung. Berührungsängste sollen aber nicht nur gegenüber dem vermeintlich Fremden abgebaut werden, sondern auch eine eventuelle Scheu, den einheimischen Nachbarn anzusprechen“, sagt die 65-Jährige.

Das gehe einfacher, wenn man miteinander in zwangloser Atmosphäre dies tut, was die Menschen verbindet: gemeinsam essen und sich austauschen. „Ich sehe die Angelegenheit allerdings nicht idealisiert“, sagt sie. „Es ist einfach immer gut, miteinander in Kontakt zu sein, im Gesprächzu bleiben, Ängste und Vorbehalte zu überwinden. Das erweitert den Blickwinkel und ist heute wichtiger denn je.“ Und auch die Kinder können das Netzwerken üben, am eigens für sie eingerichteten Maltisch. Bei Kälte und Regen findet die Veranstaltung im ehemaligen Vinzent-Markt in der Karlstraße 7 statt.

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