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WANGENSchon kurz nach Öffnung der Geschäfte um 13 Uhr war am Sonntag rund um die Innenstadt fast kein Parkplatz mehr zu bekommen. Radkriterium, Verkaufsoffener Sonntag und schönstes Spätsommerwetter lockten tausende Besucher nach Wangen.

„Besser hätte es heute gar nicht laufen können“, so schwärmte schon Wangens OB Michael Lang gegenüber dem WOCHENBLATT, als er sich auf den Weg machte, um das Weltklasse-Feld beim traditionsreichen Radkriterium auf den Rundkurs zu schicken. „Emu“ Emanuel Buchmann aus Ravensburg, Vierter der diesjährigen Tour de France, war als Favorit nach Wangen gekommen, wurde seiner Rolle gerecht und gewann nach einem hochspannenden Rennen das „Goldene Rad“ der Stadt Wangen.

Lokalmatador wird Dritter Zweiter wurde sein Teamkollege Pascal Ackermann, ebenfalls vom Team BORA-hansgrohe. Einen beachtlichen dritten Platz erreichte dabei der Wangener Lokalmatador Herman Keller von der Rad-Union Wangen. Rundum zufriedene Gesichter sah man am Ende des Tages. Es gab Sport auf höchstem Niveau, die Außengastronomie war ob des schönen Wetters durchweg proppenvoll und man sah auch zahlreiche kaufende Kunden, die sich mit schwer bepackten Tüten von der Innenstadt wieder in Richtung ihres geparkten Autos aufmachten.

Oli Hofmann

Tettnang - Trotz Schmuddelwetter war das Tettnanger Bähnlesfest auch in diesem Jahr sehr gut besucht. Zwar mussten einige Auftritte und Angebote am vergangenen Sonntag sprichwörtlich ins Wasser fallen, doch am frühen Nachmittag ließ der Regen nach und die Straßen in Tettnangs Innenstadt waren – wie man es beim Bähnlesfest gewohnt ist – voller Leben. Die Geschäfte hatten geöffnet und lockten mit vielen Sonderaktionen. Der Flohmarkt im Schlosspark fiel zwar etwas kleiner aus und die Händler stellten kurzerhand Pavillons auf, um ihre Ware zu schützen, das Bähnle drehte aber munter seine Runden durch die Anlage. Vor dem Rathaus war die Live-Bühne aufgebaut und nicht nur dort gab es allerlei Mitmach-Aktionen und Gewinnspiele für die Besucher. Auch den Kindern wurde es nicht langweilig, u.a. hatten sie ihren Spaß auf dem Karussell und beim Ponyreiten. „Nächstes Jahr feiern wir dann wieder unter blauem Himmel“, so der Tenor von Veranstaltern, Standbetreibern und Besuchern.

Pünktlich zur 15. Internationalen Classic Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt des MSC Isny am Sonntag (8.September) öffnete der Himmel gegen 10 Uhr seine Schleusen. Am Start auf dem Festplatz am Rain: rund 300 Motorradfahrer aus acht Nationen mit ihren Oldie-Motorrädern bis zum Baujahr 1978. Die Strecke über rund 47,5 Kilometer musste insgesamt drei Mal gefahren werden, zwischendrin zusätzlich eine Cross-Sonderprüfung. Die nach kurzer Zeit bereits aufgeweichten Wald- und Wiesenauffahrten forderten Mensch und Maschine einiges ab. Doch nicht nur Männer zwischen 18 und 83 kämpften sich Runde für Runde durch, auch drei Frauen zeigten jede Menge Biss.

Fotos und Video: Viola Krauss

WOCHENBLATT-Kater Nero und sein Kumpel Tiger von Nebenan mutieren derzeit vom Jäger zum Gärtner. Ernsthaft! Beinahe täglich kontrolliert Nero den Reifegrad der Äpfel persönlich. Dazu klettert er auf unseren Baum und geht methodisch und beinahe hoheitsvoll alle Äste ab. Vielleicht sehe ich das mit dem gärtnerischen Interesse aber auch falsch und die beiden Kater erweitern lediglich ihre Jagdmethoden: Tiger, in dem er darauf wartet, dass der Mähroboter Mäuse aufscheucht. Und Nero, weil jetzt schon abgeworfene Äpfel, die im Gras liegen, die Nagerchen in Scharen anlocken. 

Viola Krauss

„Musik ist die einzige Sprache, die ohne Worte auskommt“. Dies zeigt sich in diesem Jahr zum 24. Mal an der Landesmusikakademie Baden-Württemberg, wenn 160 Sänger aus Baden-Württemberg und seinem weltweit gespannten Netz an internationalen Partnerregionen zusammenkommen, um eine Woche lang gemeinsam zu leben und zu musizieren.

In Ochsenhausen und bei Auftritten in Laupheim, Ravensburg und Stuttgart gab es einmal mehr ein sensationelles Konzert zu erleben: Der internationale Jugendchor C.H.O.I.R. gab sein diesjähriges Abschlusskonzert im Bräuhaussaal in Ochsenhausen. Die ganze Region darf sich glücklich schätzen, Musik auf solchem Niveau in der Landesakademie unter den Fittichen von Akademiedirektor Klaus Weigele präsentiert zu bekommen.

Die Teilnehmer, Betreuer sowie einige Wohlgesinnte kamen nach dem Konzert in Ochsenhausen noch im Refektorium des Klosters zusammen. Unter anderem Gönner Siegfried Weishaupt, der in den vergangenen Jahren die „Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg“ in Ochsenhausen wie kein anderer durch stilles Interesse, Zuspruch und vor allem auch tatkräftig finanziell fördert.

Im Refektorium gab es neben einem Buffet noch eine rauschende After-Show Party, in der sich die einzelnen Partner-Chöre mit kurzen Darbietungen von allen anderen Mitsängern verabschiedeten.

Bei all dem „America First!“, „Russia First!“, „Hungary First!“ dieser Tage auf der ganzen Welt: Schöner kann die völkerverbindende Botschaft  des C.H.O.I.R und die zuvor vorgetragenen Beethovens „Europa-Hymne“ nicht in die Praxis umgesetzt werden.

P. Mauritz/pm

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