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Gestratz - Was für ein Geburtstagsfest:  Mit einem krönendem Festumzug feierten am Sonntag in Gestratz rund 3 000 Mitglieder von Trachten-, Heimat und Musikvereinen aus dem bayrischen und dem württembergischen Allgäu und mindestens ebenso viele Zuschauer den Abschluss des 85. Gautrachtenfestes und das 100-jährige Bestehen des Gestratzer Trachtenvereins Argentaler. Mit dabei war sogar eine Gruppe aus der französischen Partnergemeinde Nieul. Vier Tage lang wurde im „Bayrischen Golddorf“ gefestet, das nun im Juli beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Bundesfinale steht. Dabei präsentierten sich die 45 Mitgliedsvereine des Gautrachenverbandes einerseits „getreu dem guten alten Brauch“, aber ohne die Zukunft aus dem Blick zu verlieren, was schon allein die Teilnahme vieler begeisterter junge Trachtler eindrucksvoll bewies.   

BiberachNachdem im Mai die Biberacher Automobilausstellung buchstäblich ins Wasser gefallen war, konnte die Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz nun am Sonntag stattfinden. Bei der inzwischen 11. Auflage gabt es die neuesten Modelle und viel Interessantes rund ums Auto zu sehen.

Vom Sportwagen über Familien-Vans und SUVs bis hin zu Elektromobilen war alles präsent. Zum ersten Mal war auch die Werbegemeinschaft Biberach Ausrichter der BAA. Im März sind ihr zehn Autohäuser aus Biberach und Umgebung beigetreten. Nach dem Musikfrühling am Samstag war die BAA auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg am „Biberacher Erlebnis-Wochenende“. Teilgenommen haben das Autohaus Rapp, Autohaus Biberach, Autohaus Munding, Auto Billwiller, Autohaus Moll, Autohaus Berg, Schoch Automobile, Autocenter Benz und die Schwaben­garage Biberach.

Oliver Hofmann

Biberach – Am 1. Juni begann der meteorologische Sommer und das Wetter, das im Mai noch allerlei Aprillaunen gezeigt hatte, zeigte sich von seiner besten Seite. Musik, Tanz und Aktion gab‘s beim Biberacher Musikfrühling in der Altstadt. Für jeden Geschmack war etwas dabei: Vom Drehorgelspiel über traditionelle Blasmusik bis hin zum Streetdance. Gustav Eisinger (Vorsitzender der veranstaltenden Werbegemeinschaft) sang, begleitet von Günter Warth, Classics von Lennon/ McCartney und anderen.

Volker Baumgartner

Weingarten - Insgesamt 2 127 Wallfahrer hoch zu Ross sowie mehr als 20 000 Pilger und Besucher waren wieder zum Blutritt nach Weingarten gekommen, einem traditionellen Glaubensbekenntnis. Der Blutritt in Weingarten gilt als die größte Reiterprozession Europas.

Unter anderem Bischof Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sein Kollege Bischof Franz-Josef Bode vom Bistum Osnabrück, Sozialminister Manne Lucha, Agnieszka Brugger von den Grünen und Landrat Harald Sievers versammelten sich auf dem Rathausbalkon. Axel Müller, August Schuler, Klaus Burger, Justizminister Guido Wolf von der CDU und Benjamin Strasser von der FDP waren als prominente Blutreiter mit dabei.

Dabei zeigte sich wieder eindrücklich die tiefgläubige Verehrung der HeiligBlut-Reliquie, die sonst während des Jahres in der Basilika verwahrt wird.

Dabei war alles wieder perfekt organisiert und trotz der Besuchermassen lief der Tag ganz ohne große Zwischenfälle ab.

Oliver Hofmann

Rund 8000 Fußballfans waren ins Lindauer Stadion gekommen, um sich das Freundschaftsspiel SpVgg Lindau - FC Bayern München anzuschauen.

Lindau - Es war die Rede vom Jahrhundertspiel, und das im doppelten Sinne: Zum einen war es der Anlass, nämlich das 100-jährige Bestehen des Vereins Spielvereinigung Lindau, zum andern war es ein Match David gegen Goliath, der Kreisligist gegen den Deutschen Meister und DFB-Pokalsieger 2018/19. Statt wie allgemein erwartet ging die Begegnung nicht zweistellig, sondern nur 4:2 für die Bayern aus. Das mag auch daran gelegen haben, dass der Rekordmeister nur wenige seiner Stars in Lindau auflaufen ließ. Nicht wenige Bayern-Fans zeigten sich enttäuscht, dass Franck Ribéry und Arjen Robben trotz Ankündigung in Lindau gefehlt haben.

Nichtsdestotrotz war es für Lindau ein großes Fußballereignis, das viele so schnell nicht vergessen werden. Es war ein Jubiläumsgeschenk von SpVgg-Präsident Werner Mang an seinen Verein – er hatte durch seinen persönlichen Kontakt zu FC Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge das fast Unmögliche möglich gemacht.

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