Bildergalerien

Vier Tage lang war die 10. Weltversammlung von „Religions for Peace“ (Religionen für den Frieden) in Lindau zu Gast. An dem Treffen, das nur alle fünf Jahre stattfindet, nahmen rund 900 Vertreter von 17 Glaubensrichtungen aus über 120 Ländern teil. Es war wohl die bunteste Versammlung, die Lindau je gesehen hat. Im Fokus der weltweit größten Religionsallianz stand vor allem das Thema Frieden – weitere Schwerpunkte waren die Menschenrechte, insbesondere der Schutz afrikanischer Frauen vor sexueller Gewalt, sowie der Klimawandel und der Umweltschutz.

Ulrich Stock war mit der Kamera für uns dabei und lässt das Treffen der Weltreligionen noch mal Revue passieren – angefangen von der Eröffnung in der Inselhalle mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über die Prozession zur Hinteren Insel und der Zeremonie an der neu geschaffenen Skulptur „Ring für Peace“ im Luitpoldpark bis hin zur langen Tafel zwischen den Kirchen auf der Lindauer Insel, wo Delegierte und Lindauer Bürger unter freiem Himmel gemeinsam aßen, tranken und miteinander ins Gespräch kamen.

Bilder: Ulrich Stock

Damit die Deutsche Bahn (DB) künftig mit Strom im Allgäu unterwegs sein kann, wird die Strecke zwischen München-Memmingen-Lindau seit eineinhalb Jahren kräftig umgebaut. Während die Arbeiten 2018 vor allem im östlichen Teil zwischen Memmingen und Geltendorf stattfanden, sind derzeit die Abschnitte rund um Wangen und weiter in Richtung Bodensee im Fokus. Im Zuge der Elektrifizierung müssen dabei auch zwei rund 130 Jahre alte Brücken in Wangen neuen Bauwerken weichen. Am Montag setzte ein 650 Tonnen-Kran das neue Brückenteil über der Lindauer Straße ein. Die zweite Brücke, die auf 116 Metern Länge die Obere Argen überspannt, wird derzeit neben der alten gebaut und dann im März 2020 über 13 Meter an die Stelle des alten Bauwerks verschoben.


Video und Bilder: Viola Krauss

Ein echtes Erlebnis für Teilnehmer und Zuschauer war das dreitätige Treffen des Deutschen Traditionsfahrclubs für historische Pferdegespanne von Freitag bis Sonntag rund um Wangen und Kißlegg. 25 Gespannfahrer aus ganz Deutschland reisten mit ihren Pferden und bis zu 100 Jahre alten Kutschen an und präsentierten diese dann auch in voller Fahrt. Zuschauer und Verkehrsteilnehmer bekamen dabei einen Jagdwagen, eine Victoriakutsche, einen Reiseomnibus oder ein zweirädriges Cabrio zu sehen, gezogen mal nur von einem, mal von vier Pferden. Fahrer, Beifahrer und Gäste saßen in stilvoller Kleidung auf oder in den historischen Fortbewegungsmitteln, wie das vor 100 Jahren üblich war: Die Damen im langen Kleid mit Hut und Sonnenschirm, die Herren – je nach Funktion – in Uniform, Frack oder Cut und Zylinder. Doch nicht nur die Herren der Schöpfung saßen auf dem Kutschbock. Auch drei Damen hatten die Zügel fest in der Hand und chauffierten Kutschen und Gäste sicher auf den von Hans Lanz (Neuravensburg) und Andreas Veser (Kißlegg) organisierten Rundfahrten durch die Allgäuer Landschaft.

Fotos: Viola Krauss

 

Bad Schussenried - Fans der elektronischen Tanzmusik ist der Name Hypercat längst ein Begriff. Vergangenen Samstag kam die Elektro-Katze auf gar nicht ganz so samtigen Pfoten nach Bad Schussenried geschlichen und heizte den mehr als tausend Jugendlichen ordentlich ein.

Auf dem Gelände tummelten sich jedoch längst nicht nur die mittlerweile schon traditionellen Maskottchen der Hypercat. Immer wieder stieß man auch auf bekanntere Gesichter, wie zum Beispiel das serbische Tattoomodel Nicolai Glumerac, der auf Instagram mehr als 20 Tausend Follower in seine Reihen zählt. Kurz bevor das Festival mit einem bunten Feuerwerk zu Ende ging, gab es für die Zuschauer aber noch ein romantisches Highlight in Form eines Heiratsantrages. Die Antwort darauf war die selbe, wie auf die Frage, ob die Hypercat 2020 nach Bad Schussenried zurückkehren wird: ein deutliches „Ja!“

Der Musikverein Taldorf richtete am Samstag den 13. Goscha-Marie Mofa-Cup in Ravensburg-Taldorf aus. Mehrere Tausend kamen um das Mofa-Rennspektatel mitzuverfolgen.

Auf Platz Eins, wie im letzten Jahr, das Team TSH-Racer aus Tettnang, Platz Zwei für Mazda Dämpfle aus Meckenbeuren und auf Rang drei "Power for the Bauer" aus Wannenhäusern.

Bilder: Oliver Hofmann

Seite 3 von 40
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite. Cookies akzeptieren