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Kißlegg – Großbrand? Massenkarambolage? Das zumindest ließ am vergangenen Samstag ein Großaufgebot an Feuerwehrfahrzeugen rund um Kißlegg vermuten. Doch falsch gedacht: Die Orientierungsfahrt gehört seit Jahren zum festen Veranstaltungskalender der Wehren.  Die 35. Veranstaltung dieser Art fand diesmal in Kißlegg mit 42 Mannschaften aus dem Landkreis Ravensburg und mit befreunden Wehren statt, sogar aus Vorarlberg beteiligten sich Floriansjünger.

Auf einer Gesamtstrecke von 70 Kilometern mussten die Teilnehmer an acht Stationen durch kameradschaftlichen Sportsgeist, Geschicklichkeit und breites Fachwissen knifflige Aufgaben sowie Spiele meistern.   Einen inszenierten Brand unter realistischen Bedingungen zu löschen, war nur eine Aufgabe davon. Bei einer Schießübung war Genauigkeit und Konzentration gefragt.

Kißleggs Kommandant Andreas Wiltsche betonte dennoch, dass Spiel, Spaß und Sport im Vordergrund stehen. Nach einem spannenden Wettkampftag wurde die Siegermannschaft aus Wolpertswende gekürt, sie erreichte 284 Punkte.

Wangen - Ziemlich genau zur selben Zeit wie vor 20 Jahren beim großen Pfingsthochwasser, schwoll die Obere Argen bei Wangen in der Nacht zum Dienstag, 21. Mai, so massiv an, dass die Stadtverwaltung um 1.30 Uhr Hochwasseralarm ausgelöst hat, da der Auslösepegel von 2,30 Metern überschritten worden war. Am frühen Dienstagmorgen lag er bei 2,70 Metern, wie Susanne Müller, Pressesprecherin der Stadtverwaltung mitteilte. Zwischendurch lag er sogar bei 2,74 Metern. Ab einem Wasserpegel von etwa 2,80 Meter tritt der Fluss großflächig über die Ufer. Bei der Lagebesprechung um 17 Uhr lag der Pegel der Oberen Argen bereits wieder bei 2,56 Meter und der Pegel der Unteren Argen bei 1,90 Meter, beide mit fallender Tendenz. Ab Auf ihrem Weg aus dem Oberallgäu durchfließt die Obere Argen auch den oberen Landkreis Lindau und bildet die Grenzen zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Bei Gestratz-Zwirkenberg zeigte sich der Fluß ebenso von seiner wilden Seite, wie zwischen Steinegaden und Eglofstal. Kurz vor den Toren Wangens bei der Staudachmühle auf Hergatzer Gemarkung, sorgte die Argen für eine minimale Überflutung der Straße.

 

Weingarten – Im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten hat der Frühlingsball der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg stattgefunden. Schirmherr war Landrat Harald Sievers. Gemeinsam mit Alexander Ivanovas, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, und dem Moderator des Abends, Uli Boettcher, wurden einige aktuelle Projekte vorgestellt. Unterstützt werden unter anderem die Stiftung Valentina, die schwerkranke Kinder und ihre Familien unterstützt. Sehr erfolgreich ist auch die Förderung der Schuldnerberatung im Landkreis, wobei dazu Mittel zur Sanierung überschuldeter Menschen zur Verfügung gestellt werden. Die Veranstaltung wurde komplett von Sponsoren finanziert. Daher ging der gesamte Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten und den Losverkäufen der Tombola an die Bürgerstiftung. Gefeiert wurde an diesem Abend bis weit nach Mitternacht. Stargäste des Events waren das bekannte Gesangs-Duo Anita und Alexandra Hofmann aus Meßkirch. 

Tettnang – „Wir haben heute wieder Tettnanger Festwetter“, schwärmte Bürgermeister Bruno Walter bei seinem Rundgang durch die Innenstadt. Die Leistungsschau mit verkaufsoffenem Sonntag hat weithin Strahlkraft vom Schussental bis zum Bodensee. Hat sie doch mit ihrer einzigartigen Mischung aus Leistungsschau von Gewerbe, Dienstleistung und Handwerk und dem Sonntagsverkauf des Handels ein wirkliches Alleistellungsmerkmal in der Region. Tausende flanierten bei schönstem Wetter durch die Innenstadt und den Schlosspark. Sich informieren, Einkaufen, ein Schwätzchen halten und natürlich im Freien sitzen und ein Eis oder einen Cappuccino genießen, das kam bei den Gästen prächtig an. Es war wieder beeindruckend, was sich die Tettnanger alles haben einfallen lassen. Viel Interesse an den Ständen, volle Läden und sogar massenhaft prall gefüllte Einkaufstüten waren auszumachen. Rundum also eine gelungene Veranstaltung, nach der alle Beteiligten zufrieden nach Hause gehen konnten.

Friedrichshafen – Die Oldtimerszene lebte drei Tage ein volles Programm rund um die historische Mobilität: Das Geschäft mit Oldtimern und die fachgerechte Restaurierung standen bei der 12. Motorworld Classics Bodensee am vergangenen Wochenende im Fokus. Fahrzeuge in allen Preisklassen waren im Angebot, dazu gab es ein höchst dynamisches Rahmenprogramm mit Vintage Racing auf dem Messerundkurs, täglichen Airshows, Flower Power Party auf der Sonnenkönigin und mittendrin das Londoner Wahrzeichen „Big Ben“, um den sich eine wunderbare Vielfalt von historischen „British Cars“ präsentierte. Etwa 800 Aussteller, Clubs und Teilnehmern aus 17 Ländern trugen zu einem Top-Branchenevent bei, das fachgerecht und individuell auf die Oldtimerszene ausgerichtet ist.

Die Oldtimermesse ist am Sonntag mit einem ausgesprochen guten Ergebnis zu Ende gegangen: Mit 38 100 Besuchern verzeichnete die Messe am Ende einen leichten Zuwachs. Die nächste Motorworld Classics Bodensee findet vom 8. bis 10. Mai 2020 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Mehr Infos: www.motorworld-classics-bodensee.de 

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