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Auch im 50. Jahr der Oberschwabenschau werben drei lächelnde Gesichter von hier für die beliebte Messe: Die Brauerin Pia Gnann, der Land- und Energiewirt Norbert Marschall und die Stuckateurin Katharina Schmitz. Noch mehr lachende Gesichter gibt‘s am 20. Oktober beim Heimatabend im Festzelt mit Gsälzbär & Pomm Fritz. Das WOCHENBLATT verlost einen VIP-Tisch mit Extras.

Region – Obwohl Pia Gnann bereits in den vergangenen Jahren als Azubi für ihren Arbeitgeber, die Kißlegger Brauerei Farny, auf der Oberschwabenschau am Ausschank und am Glücksrad arbeitete, haben sie die Messemacher auf der Suche nach den diesjährigen Plakat-Gesichtern erst jüngst auf der Farny-Homepage entdeckt und gleich gefragt, ob sie für ein Fotoshooting bereit sei. Die 21-Jährige sagte zu. „Es war interessant zu sehen, wie lange es für das perfekte Foto braucht und wie lange man als Model dafür immer wieder lachen muss“, sagt Pia Gnann.

Zwei Stunden hat es gedauert, bis Fotograf Ernst Fessler zufrieden und die Fotos im Kasten waren. Auch der 37-jährige Land- und Energiewirt Norbert Marschall aus Fidazhofen bei Ravensburg und die 22-jährige Stuckateurin Katharina Schmitz aus Tettnang posierten vor seiner Linse. Jedes von Fesslers Bildern verrät sofort, womit die freundliche Person ihr Geld verdient. Und jedes der Bilder bekräftigt, wofür die Oberschwabenschau steht: für Landwirtschaft und Handwerk, für die Region und ihre sympathischen Menschen.

Pia Gnann ist in einer Brauerei aufgewachsen: Die Pflugbrauerei in Hörvelsingen ist seit vielen Generationen in Händen der Familie Gnann, ihr Vater ist der Braumeister. Wenn sie als Kind aus dem Schulbus stieg, schnupperte sie den typischen Geruch immer gern, bedeutete das doch: Der Vater macht gerade einen Sud. Heute braut sie selbst. Darauf ist man daheim in Hörvelsingen stolz. Übrigens ebenso wie darauf, dass Pia jetzt von hunderten Plakaten strahlt. „Das hängt in Übergröße jetzt in unserer Brauereigaststätte“, so die 21-Jährige. Seit der Plakatierung vor drei Wochen hat sie jede Menge Anrufe oder What‘s App-Nachrichten bekommen, weil Verwandte oder Freunde sie auf der Oberschwabenschau-Werbung erkannt haben. „Oft heißt es, dass ich dafür mal ein Bier ausgeben muss“, schmunzelt sie. Kein Problem für die Brauerin, ist sie doch dafür an der richtigen Quelle. Mehr Infos auf unserer Sonderseite.

Noch mal Glück gehabt mit dem Wetter: Der Erlebnis-Sonntag in Gosheim und Wehingen war recht gut besucht.

Gosheim/Wehingen – Es waren schon einige Lücken zu sehen beim „Heufloma“, dem Flohmarkt in Wehingen. Und auch das ganz große Gedränge blieb aus. Aber es kamen durchaus Besucher, und die hatten genügend Platz, um sich die vielen Schnäppchen genau anzuschauen.

Währenddessen ging‘s in Gosheim bergab, beim Seifenkistenrennen nämlich. Rund 800 Besucher verfolgten die Rennen der kuriosen Kisten, bewunderten auf dem Hermle-Gelände rund 80 US-Fahrzeuge unterschiedlichster Bauart und nahmen die Chance wahr, Mitfahrten in den PS-strotzenden Autos zu gewinnen. Auf diese Weise kamen auch Spenden in Höhe von 561 Euro für die Arbeit der „Gosheimer Freunde der Behinderten“ zusammen.

Mit der Umsetzung des Radwegekonzeptes Ravensburg am Frauentor wurde begonnen. Deshalb ist der Marienplatz bis zum 18. August für den Busverkehr komplett gesperrt. Folgende Umleitungen gelten: Linie 1, Linie 4 stadtauswärts: Ab der Haltestelle Ravensburg Busbahnhof verkehrt die Linie 1 und die Linie 4 über die Georgstraße, zur Haltestelle Meersburger Brücke und weiter nach Plan. Linie 1, Linie 4 stadteinwärts: Ab der Haltestelle Meersburger Brücke, verkehrt die Linie 1 und die Linie 4 ohne Heilig-Geist Spital und Marienplatz direkt zur Haltestelle Karlstraße, anschließend weiter zum Busbahnhof und weiter nach Plan. Linie 3, stadtauswärts: Ab der Haltestelle Ravensburg Busbahnhof, verkehrt die Linie 3 über die Georgstraße, Jahnstraße Zwergerstraße, Ziegelstraße zur Ersatzhaltestelle Rudolfstraße und weiter nach Plan. Linie 3, stadteinwärts: Ab der Haltestelle Goetheplatz verkehrt die Linie 3 zur Ersatzhaltestelle Hirschgraben, anschließend den Hirschgraben entlang zur Haltestelle Karlstraße, weiter zum Busbahnhof und weiter nach Plan. Linie 7537: Die Linie 7537 verkehrt grundsätzlich ohne Marienplatz ab bzw. bis Ravensburg Bahnhof. Weitere Informationen: www.stadtbus-rv-wgt.de

Und schon wieder eine gute Nachricht für Ravensburg: Beim Architekturwettbewerb zur Bebauung der Wangener Straße steht der Sieger fest. Damit ist ein wichtiger Schritt zum Baubeginn gemacht. Wenn alles nach Plan läuft, werden in rund vier Jahren die ersten Bewohner in die neuen Wohnungen einziehen.

ravensburg – Zwei neue Wohngebiete im Ravensburger Osten sollen die Wohnungsnot im Schussental merklich lindern: Das Rinker-Areal in der Wangener Straße mit rund 300 Wohneinheiten und das Areal schräg gegenüber des Autohauses Knoblauch, ebenfalls in der Wangener Straße, das dem Bauunternehmen Betz & Weber Baupartner gehört. 40 bis 60 Wohnungen werden hier entstehen, die Ende 2021, Anfang 2022 bezugsfertig sein sollen. Die Planung des Siegerbüros Grath Architekten aus Ravensburg sieht einen mehrgeschossigen Stadteingangsturm vor, der schräg in die Gebäudeecke eingefügt ist. In diesem könnten Gewerbeflächen entstehen. Entlang der Wangener Straße sieht der Entwurf drei mehrgeschossige Häuser längs der Straße vor, was einer Lärmschutzbebauung entsprechen würde. „Hier könnte ich mir sehr gut studentisches Wohnen vorstellen“, meint Baubürgermeister Dirk Bastin. Dahinter könnten höherwertige Mehrfamilienhäuser entstehen, die dann auch entsprechend ruhig liegen. „Beim Siegerentwurf wurden alle vorgegebenen Themen sehr schön umgesetzt: Die Stadteingangssituation ist schön gelöst, der Lärmschutz wurde eingebaut und auch auf die Klimaströme wurde Rücksicht genommen“, freut sich Bastin. Ab Dienstag, 1. August, können alle Entwürfe im Sitzungssaal des technischen Rathauses besichtigt werden.

Bunte Blumen, frohe Gesichter: Ganz Lindau feiert am Mittwoch, 26. Juli,  das Kinderfest.  Seit 362 Jahren übrigens!

„Lindau hoch“ wird es am Mittwoch laut über die Lindauer Insel schallen, wenn die ganze Stadt wieder das traditionelle Kinderfest feiert. Schon morgens ab sechs Uhr kündigen Böllerschüsse und Musikkapellen in allen Stadtteilen das Großereignis an. Dann sammeln sich die Kinder an den Schulen, um anschließend gemeinsam die Gottesdienste zu besuchen. 9 Uhr setzt sich der Festzug mit mehr als 1500 Kindern und 170 Betreuern in Bewegung.  Vor dem alten Rathaus angekommen, wird gemeinsam das Lied „Lindau hoch“ gesungen und das traditionelle Kinderfest-Gedicht vorgetragen. In diesem Jahr sind die Kinder der Grundschule Insel an der Reihe. Auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker lässt es sich nicht nehmen, die kleinen Festgäste zu begrüßen.  In der Altstadt  beginnt um 13.30 Uhr die Theateraufführung der Maria-Ward-Realschule. Am Nachmittag wird dann in den einzelnen Stadtteilen gefeiert, wo Attraktionen wie Karussells, Hüpfburgen, Pony-Reiten, Bungee-Trampolin,  Flugsimulator und vieles mehr warten.

Das Kinderfest findet bei jedem Wetter statt.      ust/do

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