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Bürger beteiligen sich

Bürger beteiligen sich
Schüler konnten bei einem Fokusrundgang durch das künftige Gartenschaugelände Ideen für das Projekt "NextgenERBA" vortragen (Foto: SUM)
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Die Online-Befragung für die Wangener Bürgerbeteiligung „NextgenERBA“ auf dem künftigen Landesgartenschaugelände hat deutlich mehr Interessierte angesprochen, als nach den Erfahrungen von Green City Experience zu erwarten war. Marianne Pfaffinger, die für das Münchner Unternehmen den Prozess begleitet, spricht von einem „super Rücklauf“. Ab dem 15. Oktober können sich alle Gruppen mit ihren Projekten bewerben.

Wangen – 500 Personen haben den Fragebogen komplett ausgefüllt. „Die Jugend sieht die Entwicklung im ERBA-Gelände offensichtlich auch als Chance für sich selber“, erläutert Marianne Pfaffinger.
Auf der Liste, was sich die Wangener auf der Festwiese und im Pförtnergebäude künftig wünschen und vorstellen, standen erwartungsgemäß Konzerte und Discos ganz oben.

In der Summe lagen Wünsche zu einem Sportangebot gleichauf mit der Musik (jeweils 25 Prozent). Von der Skatehalle, über Beachvolleyball, Trampolin, Basketball, Fußball oder einem Calisthenics Park waren die Ideen sehr breit angelegt. 17 Prozent der Wünsche fallen in den Bereich Events und nennen unter anderem Festivals verschiedener Art oder Open-Air-Kino.

Sechs Prozent der Ideen lassen sich unter der Überschrift Kunst und Werkeln zusammenfassen, so gab es unter anderem Vorschläge zu Outdoor-Kunst oder einem Graffiti Workshop. Zwei Prozent der Äußerungen befassen sich mit Spielideen, 12 Prozent nennen Aufenthaltsmöglichkeiten wie einen Grillplatz, Lagerfeuerplatz oder Naturpark und 5 Prozent hoffen auf Möglichkeiten, Freunde zu treffen. Unter Sonstiges finden sich eine ganze Reihe von Ideen wie Start up, politische Bildungsarbeit, Gemüsegarten, Messe oder Chill Lounge.

So geht es weiter

Die Termine für den Fortgang des Prozesses stehen fest. So sind noch drei so genannte Fokusrundgänge in der ERBA vorgesehen. Zu zwei dieser Rundgänge wird nach dem Zufallsprinzip je Altersgruppe eingeladen. Die Plätze werden laut Pfaffinger nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben. Eine schnelle Reaktion auf eine Einladung lohnt sich also. Die Fokusrundgänge werden Mitte Oktober stattfinden. Sie dienen dazu, die Ideen, die über die Online-Befragung vorgetragen sind, noch einmal in einem größeren Kreis zu diskutieren.

Ab dem 15. Oktober können dann alle Gruppen, die sich in der ERBA im Pförtnergebäude und auf der Festwiese engagieren wollen, mit ihren Projekten bewerben. Nähere Informationen, wie die Bewerbung aussehen soll, wird es Anfang Oktober geben. Die Bewerbungsdauer reicht bis Dienstag, 3. Dezember 2019.