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Isnyer Energiegipfel und Jugendkongress zum Klimawandel abgesagt

Isnyer Energiegipfel und Jugendkongress zum Klimawandel abgesagt
(Bild: Oliver Hofmann)
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Isny – Der 12. Isnyer Energiegipfel sowie der Jugendkongress werden aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus in der Region abgesagt. Die Veranstaltungen sollen auf den Herbst verschoben werden.

Nachdem kürzlich im Landkreis Ravensburg mehrere Menschen positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet wurden und die Zahl der Infizierten deutschlandweit steigt, haben die Veranstalter des Isnyer Energiegipfels beschlossen, die vom 20. bis 22. März geplante Veranstaltung abzusagen. Die Entscheidung traf der Vorstand des Regionalen Energieforums Isny (REFI e.V.) in einer Dringlichkeitssitzung am Abend des 5. März.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, betont Marc Siebler, Vorstandsvorsitzender von REFI e.V., „aber im Hinblick auf die Ausbreitung des Virus in der Region und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Großveranstaltungen haben wir das Für und Wider, den Energiegipfel im März zu veranstalten, abgewogen. Zu unserer Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen, hat die Überlegung geführt, dass wir mit der Durchführung des Gipfels ein weiteres Infektionsrisiko aufbauen und schlimmstenfalls zu einer weiteren Ausbreitung des Virus beitragen. Wir wollen damit keine Verunsicherung schüren, sondern verantwortungsvoll mit der Situation umgehen.“ Ende Februar hatte das Robert-Koch-Institut Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen veröffentlicht. Das Papier ist ein Leitfaden für Veranstalter anhand dessen Risikofaktoren für den Einzelfall abgeschätzt werden können.

Auch der für den 21. März geplante Jugendkongress zum Klimawandel wurde von den Organisatoren Leo Maus und Ludwig Moch abgesagt. Die Entscheidung von REFI e.V. wird mehrheitlich von den zum Gipfel geladenen Referenten unterstützt. Geplant ist, den Energiegipfel und den Jugendkongress mit gleichem Programm im Herbst dieses Jahres zu veranstalten, unter der Voraussetzung, dass ein passender Veranstaltungsort und -termin gefunden werden. Auch ziehen die Verantwortlichen in Betracht, die beiden Veranstaltungen an getrennten Terminen durchzuführen.