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Zwei neue Notärzte

Zwei neue Notärzte
Zufriedene Gesichter: Dr. Eckhard Stegmann (Foto: Klinikum)
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Die Notarztstützpunkte des Landkreises Tuttlingen bekommen zwei neue Notärzte. Patricia Rupp und Manuel Dieringer haben im August erfolgreich die Notarztausbildung abgeschlossen und stehen ab sofort dem Landkreis Tuttlingen für den Notarztdienst zur Verfügung. 

Tuttlingen – Rupp ist als Ärztin in der Unfallchirurgie am Klinikum Landkreis Tuttlingen  tätig. Dieringer arbeitet als Facharzt für Innere Medizin in der Medizinischen Klinik in Tuttlingen. Gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt, Dr. Eckhard Stegmann, gratulierte Personalleiter Oliver Butsch den beiden Ärzten zur erfolgreich abgeschlossenen Notarztausbildung.

Die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin für Ärzte beinhaltet die Erkennung drohender oder eingetretener Notfallsituationen und die Behandlung von Notfällen sowie die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung akut bedrohter Vitalfunktionen. Nur mit dieser Zusatzbezeichnung ist es den Ärzten erlaubt, als Notarzt tätig zu sein.

„Zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Notarzt müssen Ärzte zwei Jahre Weiterbildung in der unmittelbaren Patientenversorgung in einem Krankenhaus, bei dem Tag und Nacht Aufnahmebereitschaft für Notfälle besteht, absolvieren. Innerhalb dieser zweijährigen Weiterbildungszeit müssen die angehenden Notärzte ein halbes Jahr auf einer Intensivstation tätig sein. Erst nach einem  80 Stunden-Weiterbildungskurs und anschließenden 50 Notarzteinsätzen, unter Anleitung eines erfahrenen Notarztes, darf der Arzt eine entsprechende Prüfung ablegen. Nur wenn alle diese Voraussetzungen erfüllt sind und die Prüfung bestanden wurde, darf ein Arzt als Notarzt tätig werden“, so Personalleiter Oliver Butsch.

pm