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„Zukunftstour Handwerk“ startet durch

„Zukunftstour Handwerk“ startet durch
Konrad Bodmer ist auch in diesem Jahr bei der „Zukunftstour Handwerk“ dabei. (Foto: Agentur für Arbeit)

Sechs Schulen, inzwischen acht Handwerksbetriebe, eine Erwachsenenbildungsstätte mit der BBT und die Agentur für Arbeit – alle zusammen wollen in diesem Jahr am 10. Oktober dafür sorgen, dass die zweite Premiere der „Zukunftstour Handwerk“ den Erfolg der Premiere im vergangenen Jahr nahtlos fort führt.

Tuttlingen – Mit dabei sind in diesem Jahr die Schillerschule Tuttlingen mit acht Schülern, die Konzenbergschule Wurmlingen mit elf Schülern, die Ludwig-Uhland-Realschule Tuttlingen mit acht Schülern, die Hermann-Hesse-Realschule Tuttlingen mit acht Schülern, die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen mit acht Schülern und die Fritz-Erler-Schule Tuttlingen mit zehn Schülern. Besuchen werden die Schülergruppen an einem Tag acht verschiedene Handwerksfirmen und dort jeweils rund eine Stunde lang hautnah Berufsbilder entdecken, die für viele der Schüler noch vollkommen unbekannt sind. 

Die Idee, die dahinter steckt, ist so einfach wie fast schon genial. Mann bringe Schüler aus der 8. und 9. Klasse kurz vor ihrem verpflichtenden Schülerpraktikum mit Inhabern von Handwerksfirmen zusammen, die dringend auf der Suche nach Auszubildenden und potenziellen Gesellen und Meistern von Morgen sind. Vor Ort können sich beide Seiten beschnuppern, die Schüler entdecken vielleicht einen Beruf für sich, an den sie bisher noch nicht gedacht haben, bewerben sich, und am Ende haben beide Seiten etwas davon.Auf Firmenseite sind neben den vier Gründungsmitgliedern (Strohm Einrichtungen, Stuckateur Hohner, Elektro ParTuT und SHK Bodmer) in diesem Jahr erstmals Andris Hoch- und Tiefbau, die Meisterbäckerei Schneckemburger, Karosseriebau Zepf und KfZ Klaiber.

Start ist um 8 Uhr die BBT, dort werden die Schüler auch während der Pausen Einblicke in die verschiedenen handwerklichen Fortbildungsbereiche bekommen und dort endet auch gegen 15 Uhr die zweite Zukunftstour Handwerk. Für Klemens Strohm und Konrad Bodmer, die bereits im vergangenen Jahr dabei waren, steht eins fest: „Viele Schüler haben sich im vergangenen Jahr eingebracht und uns gezeigt, dass sie wirklich interessiert sind. Daraus sind bei einigen von uns zumindest schon mal ein Praktika herausgekommen und auf dieser guten Basis machen wir gerne in diesem Jahr weiter.“

Sven Krause