Ausgaben

Wolf will wieder antreten

Wolf will wieder antreten
Guido Wolf und Patrick Bossert wollen für die CDU in den Landtag (Bild: CDU)

Tuttlingen – Der Landtagsabgeordnete Guido Wolf bewirbt sich erneut auf der Nominierungsveranstaltung der CDU-Kreisverbände Tuttlingen und Schwarzwald- Baar am 20. März 2020 als Kandidat seiner Partei für die Landtagswahl 2021. Das gab Wolf, der seit 2006 im Landtag von Baden-Württemberg sitzt und seit 2016 Minister der Justiz und für Europa ist, am heutigen Donnerstag, 27. Februar 2020, bekannt. Mit Wolf im Team als dessen Zweitkandidat tritt Landwirtschaftsmeister Patrick Bossert aus Donaueschingen an.

Guido Wolf sagte: „Seit 2006 vertrete ich diesen schönen Wahlkreis leidenschaftlich gerne im Landtag von Baden-Württemberg. Die Entscheidung, mich für meine Partei erneut um ein Landtagsmandat zu bewerben, ist mir nicht schwergefallen. Wir konnten zuletzt vieles gemeinsam für unseren Wahlkreis erreichen und unsere Anliegen fi nden in Stuttgart auch Gehör. Mir fallen aber noch viele Dinge ein, die unmittelbar anstehen und die es anzupacken gilt: Beim anstehenden Transformationsprozess in der Autoindustrie steht auch viel für unseren Wahlkreis auf dem Spiel. Unsere leistungsfähigen Unternehmen stehen im globalen Wettbewerb mit China und den USA-. Die Europäische Union ist von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke unseres Landes, gleichwohl kann auch in Brüssel vieles besser werden, das habe ich in meiner Tätigkeit als Europaminister selbst erleben dürfen.

Unsere Landschaft ist ohne unsere Landwirte nicht vorstellbar, aber zugleich werden für diese die Rahmenbedingungen immer schwieriger. Umso mehr freue ich mich, dass mich mit Patrick Bossert ein hoch engagierter Landwirtschaftsmeister mit hohem Sachverstand als Zweitkandidat unterstützt. Das ist auch ein klares Signal:

Die Stärkung des Ländlichen Raums ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Erfahrungen als Justizminister zeigen mir auch: Wir brauchen weiter eine verbesserte Ausstattung unserer Justiz. Ein schneller und starker Rechtsstaat ist für unsere Demokratie wesentlich.“

Entscheidung um den Jahreswechsel

Seit 2006 sitzt Guido Wolf (CDU) für die Landkreise Tuttlingen und Schwarzwald-Baar im Landtag in Stuttgart. Seit 2016 fungiert er zudem als Minister für Justiz und Europaangelegenheiten. Auf dem gemeinsamen Kreisparteitag am 20. März möchte er wieder als Kandidat für seine beiden Wahlkreise aufgestellt werden. Mit dem Wochenblatt sprach er über seine Beweggründe.

Wann und wie ist die Entscheidung bei Ihnen gereift für eine weitere Legislaturperiode anzutreten?

Guido Wolf: Mir bereitet meine aktuelle politische Tätigkeit viel Freude, wir haben zuletzt einiges erreicht, spannende und herausfordernde Entwicklungen stehen an. Daher habe ich schon seit längerem verspürt, mich erneut um ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg bewerben zu wollen. Seit dem 1. Februar sind für die Parteien Nominierungen möglich, meine finale Entscheidung, nochmals antreten zu wollen, habe ich um den Jahreswechsel getroffen.

Mit welchen Inhalten wollen Sie punkten?

Die anstehenden Veränderungen in der Automobilindustrie mit zukunftsfähigen Antriebstechniken sind auch für viele Betriebe hier in der Region von enormer Bedeutung. Für viele Firmen hier sehe ich auch in der Wasserstofftechnologie Potenzial, am Ende brauchen wir einen Mix der Antriebsarten und keine einseitige Fokussierung auf Elektro-Antrieb. Den Landwirten wird das Leben zu schwergemacht. Daher ist es auch ein wichtiges Signal, mit meinem Zweitkandidaten Patrick Bossert einen Landwirtschaftsmeister mit eigenem Hof in Donaueschingen im Team zu haben: Wir brauchen unsere heimische Landwirtschaft und eine weitere Stärkung des ländlichen Raums. Die Stärkung des Rechtsstaats ist ein weiteres politisches Feld, dem wir uns auch in Zukunft verstärkt widmen müssen. Ich bin froh, dass es gelungen ist, im jetzigen Haushalt Mittel für die bauliche Ertüchtigung und Erweiterung des Amtsgerichts Tuttlingen einzustellen und damit den Weg zu einem zukunftsfähigen Justizzentrum zu schaffen.

Wie verläuft jetzt der Zeitraum bis zur Nominierung?

Ich habe für meine Entscheidung viel Zuspruch erhalten, was mich sehr freut und mir zusätzlich Ansporn gibt, mich für die Menschen in unserer schönen Region einzusetzen. Am 20. März werden die Mitglieder meiner Partei in einer Nominierungsveranstaltung der Kreisverbände Tuttlingen und Schwarzwald-Baar über die Nominierung entscheiden.