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TuTicket erfindet sich neu

TuTicket erfindet sich neu
Landrat Stefan Bär (Foto: Kreis)
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Viele Ideen, viele Kundenwünsche sowie Fahrgastzählungen, Untersuchungen der Fahrgastströme und viel Verkehrsplaner-KnowHow stecken im neuen Konzept der regionalen Buslinien im Landkreis und machen das ÖPNV-Angebot ab 1. März 2020 für TUTicket-Kunden in vielerlei Hinsicht deutlich attraktiver.

Landkreis – Die Linien- und Fahrpläne werden transparenter und sind für die Kunden besser verständlich. Der neue Busfahrplan ist stark getaktet. Für Fahrgäste gilt in der Regel „Selbe Strecke. Selbe Haltestelle. Selbe Minute.“ Viele Hauptlinien fahren in der Hauptverkehrszeit sogar im Halbstunden-Takt.Durch abgestimmte Umstiegszeiten werden Anschlüsse stabiler. So erreichen Sie Ihren Folgebus in der Regel selbst bei kurzer Verspätung. Die Fahrpläne sind noch besser mit den Fahrten der Züge verknüpft.

Zusätzliche Fahrtmöglichkeiten kommen dazu. Fahrgäste sollen zuverlässiger und schneller von A nach B kommenInsgesamt werden die Fahrplankilometer um 10 Prozent, von seither 4,1 Millionen Kilometern auf 4,5 Millionen Kilometern erhöht. Dank Echtzeit-Technik können Ankunfts- und Abfahrtsabweichungen auf Infodisplays und in der Onlineauskunft angezeigt werden. Die neuen Busse bedeuten mehr Komfort – mit angenehmer Klimatisierung, neuem Ansagesystem und neuen Di-gitaldisplays.

Ab März sind 88 Busse auf den insgesamt 47 Linien unterwegs. Die neuen Busse sind barrierefrei und ermöglichen einen bequemen Ein- und Ausstieg – besonders auch für Rollstühle und Kinderwagen. Die abgasärmeren Fahrzeuge entlasten Straßen, Luft und Menschen. Neufahrzeuge müssen dem neuesten Stand der Technik entsprechen, insbesondere bezüglich der Abgasnorm. Nach einer Übergangsfrist muss mindestens die Euro-5-Norm erfüllt sein. Viele der neuen Busse werden aber bereits ab März Euro-6 erfüllen.

Um dieses attraktive ÖPNV-Angebot bereitstellen zu können, nimmt der Landkreis viel Geld in die Hand. Die Kosten für bessere Linien, bessere Busse und Mehr-Kilometer steigen um 3,6 Millionen Euro auf 13,6 Millionen Euro.  Der Wechsel im Konzept ist verbunden mit der Neuvergabe der Busver-kehre.

Die Gewinner der Ausschreibung sind drei regionale Busunter-nehmen, die bislang schon für den Verkehrsverbund TUTicket im Einsatz sind: die Firma Klaiber Bus aus Spaichingen, die Firma Stadtbus Tuttlingen Klink und die Firma Omnibus Beck aus Bärenthal. Auch auf der TUTicket-Homepage wird sich bis März einiges ändern: Sie wird nutzerfreundlicher gestaltet, technisch optimiert und berücksichtigt bei der Fahrplanauskunft auch Echtzeitangaben der Linienbusse.

pr