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OB Beck: "Wir haben viel vor"

OB Beck: "Wir haben viel vor"
(Foto: Stadt Tuttlingen)

In der heißen Phase des OB-Wahlkampfes in Tuttlingen haben TVTuT und das Wochenblatt dem einzigen Kandidaten und Amtsinhaber Michael Beck Fragen aus der Bevölkerung gestellt.

Wohnraum ist ein heißes Thema. Gibt es neue Strategien?

Michael Beck: Wir haben ja eigentlich gute, erfolgreichen Strategien erarbeitet. So sind in den vergangenen Jahren 400 neue Wohnungen entstanden und in den kommenden beiden Jahren werden noch einmal 200 hinzukommen. Die Wohnbau versucht seit Jahres dieses Problem anzugehen und das durchaus erfolgreich. Glücklich bin ich auch, dass sich inzwischen einige private Investoren dieses wichtigen Themas annehmen. So entstehen etwa im Torhaus einige Wohnungen mit einem Kaltpreis von sechs Euro pro Quadratmeter. Aber mir ist sehr bewusst, dass es immer noch eine Problematik gibt.

Thema Ärztemangel. Welche Lösungen sehen Sie?

Wir sind eine der wenigen Städte, die mit der Initiative „DonauDocs“ versuchen, junge Ärzte nach Tuttlingen zu holen. Einige haben sich in Neuhausen oder Wurmlingen niedergelassen. Ich denke aber die Zukunft liegt in ärztlichen Versorgungszentren, in denen sich die Ärzte in Sachen Arbeitszeit abstimmen können. Den klassischen Landarzt wird es angesichts eines veränderten Berufsbildes nicht mehr geben. Kindergartenplätze sind rar.

Was für Pläne gibt es?

Wir haben viel im Bereich Kinderbetreuung gemacht und viel investiert in Kindergärten. Im Torhaus entsteht etwa ein dreigruppiger Kindergarten. Nach Schätzungen benötigen wir in der kommenden Jahren 400 neue Plätze, das sind etwa 25 Gruppen. Pro Gruppe entsteht ein Invest von 500 000 Euro. Da kommt einiges auf uns zu.

Das komplette Interview mit OB Michael Beck auf facebook.com/tvtut/videos/1185361345008165/

Sven Krause und Florentin Stemmer