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Kirchenwahl am 1. Dezember 2019

Kirchenwahl am 1. Dezember 2019
Wahlwerbung vor der Balinger Stadtkirche ()
WOCHENBLATT

Am 1. Dezember 2019 findet in den Landeskirchen in Baden und Württemberg die Kirchenwahl statt. Bei dieser Wahl werden nicht nur die örtlichen Kirchengemeinderäte aller Gemeinden, sondern auch die Landessynode gewählt.
Die Kirchengemeinderäte leiten vor Ort zusammen mit den Pfarrern die Kirchengemeinden, die Landessynodalen bilden zusammen die Landessynode, sozusagen das Kirchenparlament, das zusammen mit dem Landesbischof die Landeskirche leitet. Dabei ist die Landeskirche in Württemberg die einzige Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland, in der die Landessynodalen in einer Urwahl direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden.

Die Synode wird aus einer festen Anzahl ordinierter (Pfarrer und Pfarrerinnen) und nicht-ordinierter Vertreter konstituiert. Für den gemeinsamen Wahlkreis Tuttlingen/Balingen, der zwei ordinierte und drei nichtordinierte Personen stellen darf, stehen folgende Personen zur Wahl:

– Fr. Amrei Steinfort (Schuldekanin) aus Hechingen und Pfarrerin Nicole Kaisner aus Mühlheim für den Gesprächskreis „Evangelium und Kirche“.
– Hr. Martin Mielke (Steuerberater) aus Endingen für den Gesprächskreis „Kirche für morgen“.
– Hr. Hans-Martin Hauch (Lehrer) aus Balingen-Frommern und Hr. Pfarrer Reinhold Schuttkowski aus Meßstetten für den Gesprächskreis „Offene Kirche“.
– Hr. Christoph Lehmann (stud. Theol.) aus Aldingen und Hr. Julian Kempf (stud. Theol.) aus Mühlheim sowie Pfarrer Thomas Gerold aus Geisingen für den Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“.

Weitere Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie unter www.kirchenwahl.de.

 

Die Mitglieder der Landessynode schließen sich nach ihrer jeweiligen kirchenpolitischen Orientierung zu Gesprächskreisen zusammen – ähnlich der politischen Parteien. Vier Gesprächskreise sind derzeit in der Synode vertreten (in alphabetischer Reihenfolge aus ihrer Selbstvorstellung):

– „Evangelium und Kirche“ versteht Kirche als Ort für alle Generationen, für verschiedene Frömmigkeiten, Lebens- und Familienbilder. Weil Glaube unterschiedlich gelebt wird, braucht es traditionelle Angebote und neue Formen. „Evangelium und Kirche“ versteht sich als Brückenbauer zwischen den einzelnen Flügeln der Gesprächskreise (www.Evangelium-und-Kirche.de)

– „Kirche für morgen“ als Reform-Initiative steht für eine zukunftsorientierte, mutige, visionäre Kirche, die die Menschen aus allen Lebenswelten im Blick hat, um mit ihnen Kirche zu leben und zu gestalten. „Kirche für morgen“ fördert Eigeninitiativen und innovative Projekte, die Kirche in zeitgemäßer Form erlebbar machen und neue Zugänge zur Kirche schaffen. (www.kirchefuermorgen.de)

– „Lebendige Gemeinde“ macht sich stark für die Gemeinden vor Ort und für frische Formen von Gemeinde, die auch überregional verbunden sind. Der Glaube ist mehr als nur Privatsache, deshalb soll Kirche ein streitbarer Dialogpartner in Politik und Gesellschaft sein. „Lebendige Gemeinde“ will einen neuen Aufbruch der Kirche, gegründet auf Jesus Christus und die Bibel. (www.lebendige-gemeinde.de)

– „Offene Kirche“ will die frohe Botschaft Jesu Christi an alle Menschen auf vielfältige und fantasievolle Weise weitergeben. Sie will Fragen und Themen aufnehmen, die die Menschen heute bewegen und wendet sich an alle Menschen unter Gottes Regenbogen und ist offen für Glaubende und Zweifelnde aller Schichten, jedes Geschlechts, unterschiedlicher Herkunft und Prägung. Jeder soll in seinem Leben ermutigt werden. (www.offene-kirche.de)

 Die Vorstellungen für die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Landessynode im Wahlkreis Tuttlingen-Balingen, bei der sie ihre Ziele für die kirchliche Arbeit vorstellen, finden statt am

Sonntag, 13. Oktober um 17 Uhr im Gemeindehaus Balingen, Hermann-Berg-Straße 12
und am
Sonntag, 20. Oktober um 17 Uhr im Gemeindehaus Tuttlingen, Gartenstraße 1.