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Karl Storz meldet Kurzarbeit an

Karl Storz meldet Kurzarbeit an
(Bild: privat)

Tuttlingen – Die Karl Storz SE & Co. KG hat seine Mitarbeiter am vergangenen Montag darüber informiert, dass das Medizintechnik-Unternehmen aus Tuttlingen Kurzarbeit anmelden muss.

Davon betroffen seien – laut Angaben aus der Unternehmenskommunikation – rund zehn Prozent der Belegschaft. Am Tuttlinger Firmensitz sind derzeit rund 3000 Mitarbeiter tätig, während der Konzern, der zu einer der führenden Anbieter von Endoskopen und endoskopischen Instrumenten gehört, weltweit mehr als 8000 Beschäftigte zählt.

„In der globalen Corona-Krise haben wir unsere Wertschöpfungsketten überprüft und für Bereiche, in denen ein deutlicher Arbeitsrückgang zu verzeichnen ist, werden wir ab Mai Kurzarbeit anmelden. Dieser Schritt ist unternehmerisch notwendig und gleichzeitig versuchen wir, die Einschnitte für die betroffenen Mitarbeiter abzumildern“, erklärt Geschäftsführer Karl-Christian Storz.

In einem internen Schreiben an die Belegschaft sicherte Storz zu, dass die betroffenen Arbeitnehmer zusätzlich zum staatlichen Kurzarbeitergeld eine weitere freiwillige, prozentuale Aufstockung durch den Konzern bekommen, um die Gehaltseinbußen so gering wie möglich zu halten.

„Wir sind überzeugt, dass diese wichtige Maßnahme uns dabei unterstützt, dass wir die Krisensituation meistern und nach der Krise weiterhin stark und stabil aufgestellt sind“, teilte Karl-Christian Storz außerdem mit.