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Gestatten, Wörner. Matthias Wörner.

Gestatten, Wörner. Matthias Wörner.
Matthias Wörner (Mitte) (Foto: Polizei)

Matthias Wörner heißt der neue Chef der Polizeiwache Tuttlingen. Im Gespräch mit dem WOCHENBLATt stellt er sich vor.

Erzählen Sie ein bisschen über sich. Woher stammen Sie und welchen polizeilichen Werdegang haben Sie genommen?

Matthias Wörner: Ich bin verheiratet und habe vier Töchter im Alter von vier, elf, 15 und 18 Jahren. Geboren 1969 in Schweinfurt. Seit Januar 2019 lebe ich mit meiner Familie in Konstanz, wo meine Frau (ebenfalls seit Januar) eine Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafrechtsvergleichung übernommen hat. Ich selbst bin als Seiteneinsteiger in den Polizeidienst gelangt. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft 1993-1998 in Leipzig und dem juristischen Referendariat 1999 bis 2001 lernte ich Polizeiarbeit zunächst während eines Auslandsaufenthalts an der University of Wisconsin in Madison/USA kennen und schätzen. Im Januar 2004 folgte der Quereinstieg in die Bundespolizei mit Ausbildung in Lübeck (2004-2006) und Münster (2006). Von 2006 bis 2008 war ich als Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Selb (Bayern) tätig. 2009 folgte der Wechsel zur  Bundespolizeidirektion Frankfurt am Main Flughafen. Dort war ich bis zum Ende des vergangenen Jahres sowohl als Inspektionsleiter der Inspektion II als auch im Stab als Leiter des Sachbereichs 14 (Gefahrenabwehr) tätig.

Was erwartet Sie als neuer Leiter der Direktion in Tuttlingen?

Als Leiter des Reviers in Tuttlingen erwartet mich eine engere Einbindung in die Geschehnisse der Stadt und  eine viel breitere Palette an Straftaten sowie Aufgaben. Hier bestimmt der Revierleiter die Sicherheitspolitik ganz maßgeblich mit.

Was ist für Sie die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist derzeit, die Aufgabenvielfalt mit einer dünnen Personaldecke zu leisten. Außerdem gilt es, das Revier Tuttlingen von dem Präsidium Tuttlingen in die neuen Strukturen des Polizeipräsidiums Konstanz zu überführen und die vielen komplexen Prozesse zu begleiten.

Sven Krause