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Doppelte Freude

Doppelte Freude
Elke Rosenberg, Matthias Butsch, Isabel Krichel-Bonstein, Anja-Marie Paul- Szofer, Jennifer Weh und Daniela Amato (v.l.) freuen sich über die neuen Räumlichkeiten und das Fest der Inklusion. (Bild: Sven Krause)

Tuttlingen – Noch muss man als Besucher wissen, wo man hinwill, denn die Folien, die auf den großen Schaufenstern zukünftig verraten sollen, dass sich hier die Geschäftsstelle der Stiftung Liebenau in Tuttlingen befindet, die fehlen noch. Doch innen drin, da wird schon intensiv gearbeitet und ab Mitte März in zwei betreuten Wohngemeinschaften auch gewohnt.

Direkt im Erdgeschoss hat Isabel Krichelk- Bonstein, Inklusionsprojektverantwortliche der Stiftung Liebenau ihren Platz gefunden. ein paar Meter weiter wartet ein Seminarraum, der mit allem technischen Hilfsmitteln ausgestattet ist, auf seine Premiere. „Jetzt können wir die Kollegen aus den benachbarten Kreisen und Einrichtungen zu uns einladen. Bisher hatten wir ja nirgendwo den Raum. Das ist für uns ein Geschenk“, so Krichel- Bonstein. Außer ihr haben die verschiedenen ambulanten und sozialen Dienste der Stiftung Liebenau, sowie die Bereichsleitung ihre Plätze gefunden. „Wir haben jetzt kurze Wege, sehen uns jeden Tag, das beschleunigt viele Vorgänge und macht die Koordination leichter“, kommt Krichel-Bonstein aus dem Schwärmen nicht heraus.

Ganz offi ziell wird es am Freitag, 13. März, ab 16 Uhr. Dann lädt das Team der Stiftung Liebenau in Tuttlingen zum „Tag der Inklusion“. Der auch ein „Tag der offenen Tür“ in den neuen Räumlichkeiten wird. Im offiziellen Teil sorgt Pascal Heizmann für die Musik. Susanne Kick (Bereichsleitung Tuttlingen) und Bernd Mager (sozialdezernent des Landkreises) für die passenden offiziellen Worte. Danach gibt es in der von Isabell Krichel-Bonstein moderierten Gesprächsrunde mit Kooperationspartnern und Teilnehmern ein Zwischenfazit des bisher dreijährigen Inklusionsprojektes „Zusammen für ein inklusives Tuttlingen“.