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Frischer Wind an der Prim

Frischer Wind an der Prim
Monika Multerer mit einem der Plakate für „Kunst trifft Wirtschaft“. (Foto: Bojus)

Es tut sich was in Spaichingen: City-Managerin Monika Multere ist nach fünf Jahren wieder da. Und der Weihnachtsmarkt soll völlig neu gestaltet werden.

SPAICHINGEN – Sie residiert im oberen Stockwerk des Baumarkts Honer in der GHV-Geschäftsstelle. Keine 50-ProzentStelle wie früher, sondern sie arbeitet zwölf Stunden in der Woche. „Eigentlich reicht das“, fi ndet sie. Zunächst steht am Sonntag „Kunst trifft Wirtschaft“ auf dem Programm.

Doch schon sind die nächsten Aktionen geplant. Im Oktober beginnt nämlich der nächste Abschnitt der Bauarbeiten an der Hauptstraße: Der Kreuzplatz wird neu gerichtet, ebenso Parkplätze und Gehweg entlang der Hauptstraße, und die Verdolung der Prim wird fortgesetzt. Der Verkehr läuft in Richtung Rottweil auf der Hauptstraße, in Gegenrichtung wird der Verkehr über Sallancher und Angerstraße geleitet.

Die betroffenen Händler befürchten natürlich Umsatzeinbußen, daher wird als Aktion zur Kundenbindung eine Stempelkarte geplant, mit der es etwas zu gewinnen gibt. Weihnachtsmarkt geändert Änderungen gibt es in Spaichingen auch in der Adventszeit: Die Eisbahn, ein beliebter Treffpunkt nicht nur für Jüngere, wird auch in diesem Jahr auf dem Marktplatz aufgebaut.Es kommen dort aber nur zwei Hütten dazu, eine für den Schlittschuhverleih, eine mit Glühwein. Den Weihnachtsmarkt möchte die Stadt auf drei Freitage in der Adventszeit beschränken – und ihn vom Marktplatz wegnehmen.

Dies berichtete Bürgermeister Hans-Georg Schuhmacher auf Anfrage. Bislang war der Markt an einem der Advents-Wochenenden von Freitag bis Sonntag. Mit einem gut laufenden Freitagabend und nicht ganz so gut laufenden weiteren Tagen. Das hat offensichtlich einige Beschicker gestört. Und so stellte nun der Bürgermeister die Pläne vor: An drei Advents-Freitagen soll der Markt jeweils von 17 bis 22 Uhr stattfi nden, und zwar auf der Bahnhofstraße zwischen der Einmündung in die Hauptstraße und dem Gewerbemuseum.

Die Gebäude in diesem Abschnitt sollen beleuchtet werden. Weihnachtsbäume werden aufgestellt, dazwischen so etwa zehn Stände – mit kulinarischem, aber auch weihnachtlichem Angebot. „Der Schwerpunkt steht auf Aufenthaltsqualität“, sagte Schuhmacher. Die Stände sollen von heimischen Vereinen und Gruppen bestückt werden – die dann auch mal außerhalb der Markt-Öffnugnszeiten wirten können, so die Vorstellunge Schuhmachers.

Wolf Dieter Bojus