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Neues Führungstrio bei Firma Blank

Neues Führungstrio bei Firma Blank
Alexander Lenert (Foto: PR)

Bei einer Mitarbeiterversammlung der Firmen Feinguss und Formenbau Blank, zu der auch die amerikanische Schwesterfi rma Feinguss Blank USA Inc. gehört, wurde der Belegschaft die neue Organisationsstruktur vorgestellt. Ein dreiköpfi ges Führungsteam wird zukünftig die Geschicke der Firmengruppe Blank leiten.

RIEDLINGEN – In den letzten neun Monaten wurde in Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Belegschaft eine neue Strategie zur Bewältigung der kommenden Herausforderungen für die Unternehmensgruppe entwickelt. Dr. Wolfgang Blank wechselt von der Holding und der Geschäftsführung der Feinguss Blank und Formenbau Blank in den Beirat der Firmengruppe.

Dort lenkt er die Interessen der Familie innerhalb des Beirates und löst seinen Bruder Dr. Eberhard Blank ab. Nachfolgerin in der Holding ist Juliane Blank, ein Familienmitglied der jüngeren Generation, Hubert Deutsch bleibt Vorsitzender. Auch bei Feinguss und Formenbau wurden neue personelle Weichen gestellt.

Als neuer Geschäftsführer wurde Alexander Lenert bestellt. Er übernimmt die Leitung für die Bereiche Produktion und Entwicklung. Lenert kommt aus dem Bereich Automotive und war bisher für Audi und die Schmitter Group AG tätig, bevor er zur Carl Walther GmbH wechselte.

„Ich komme aus der Automobilbranche und kenne die Vorgehensweisen und Lieferantenstruktur“, so Lenert. Neu aufgerückt in die Geschäftsleitung ist Jürgen Litz. Hubert Deutsch, Vorsitzender der Geschäftsführung, legt den Fokus seiner Tätigkeit auf die Bereiche Vertrieb und Marketing:

„Meine Aufgabe besteht u.a. darin, darauf zu achten, dass wir eine ausgewogene Balance unseres Portfolios zwischen Kunden aus den Bereichen Automotive und Industrie schaffen.“ Damit sind nur noch drei Personen, statt bisher neun im Management tätig. Deutsch dazu: „Damit können wir schnellere und stärkere Entscheidungen treffen.“

Die Blank-Gruppe reagiert damit auf die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen im weltweiten und nationalen Markt. „Zurzeit befinden wir uns in einer Abkühlungs- und zugleich in einer Transformationsphase“, so Deutsch. Voraussetzung dafür, so Deutsch, liegt in der konsequenten Umsetzung der ausgearbeiteten Strategie.

Maximilian Kohler