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Handwerkskammer unterwegs

Handwerkskammer unterwegs
(Foto: Kohler)

Die Handwerkskammer (HWK) Ulm tourt unter dem Motto: „Handwerke vor Ort“, derzeit durch ihr Zuständigkeitsgebiet. Letzte Woche machte sie in Riedlingen Halt. Im vollbesetzten Refektorium des Kapuzinerklosters stand eine aktuelle Bestandsaufnahme des Handwerks in der Stadt und dessen Zukunftschancen im Mittelpunkt.

RIEDLINGEN – Neben vielen Handwerkern waren einige Gemeinderäte zur Veranstaltung gekommen. Bürgermeister Marcus Schafft freute sich bei der Begrüßung: „Ihr Kommen zeigt ihre Verbundenheit mit dem Handwerk.“ Einführend verwies Bürgermeister Marcus Schafft auf die Anstrengungen der Stadt, die Stadtsanierung voranzutreiben. Bei den Sanierungsbereichen Innenstadt I bis III (1981 – 2018) und Oststadt/Bahnhof (2008 – 2016), habe der Gesamtförderrahmen von über 18 Millionen Euro dem Handwerk genutzt.

„Mit der Gründung des Zweckverbandes Interkommunaler Gewerbe- und Industriepark Donau-Bussen, dem kreisübergreifende acht Gemeinden angehören, stellen wir wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft“, so Schafft.Dr. Tobias Mehlich (Hauptgeschäftsführer HWK Ulm) sah diese Gründungserfolge und die damit verbundene hohe Zahl an „jungen Betrieben“ als Grund, für deren relativ geringen Teilnahmen an Fortbildungen und der Anzahl der Absolventen bei der Meisterausbildung.

Von 2012 bis 2018 absolvierten 45 Absolventen eine Fortbildung der HWK, 16 Handwerker absolvierten die Meisterausbildung. „Vor allem die Meisterausbildung wäre so wichtig, denn sie berechtigt zu einer Betriebsgründung, oder zu einer Betriebsnachfolge,“ so Mehlich.

Maximilian Kohler