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Bad Buchauer Schlossplatz: Zwei Konzepte favorisiert

Bad Buchauer Schlossplatz: Zwei Konzepte favorisiert
Das Modell „Schnekel“ überzeugte durch klare Formen (Foto: PR)
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Großes Interesse hatten die Bad Buchauer Bürger und die Mitarbeiter des Gesund-heitszentrums Federsee an den weiteren Entwicklungen auf dem Schlossplatz-Areal. Zwei Modelle für das städtebauliche Gesamtkonzept wurden favorisiert und sollen in den kommenden Monaten weiterverfolgt werden.

BAD BUCHAU – Insgesamt wurden fünf Modellvorschläge von Architekturbüros eingereicht, alle auf hohem fachlichem Ni-veau. Nach einer knapp sie-benstündigen Entscheidungsfindung konnte sich die Jury einstimmig auf zwei Modellvorschläge einigen, die weiterverfolgt werden sollen.Das von Herrn Künster bezeichnete Modell „Schenkel“ der Schaudt Architekten GmbH aus Konstanz überzeugte durch klare Formen, sowie eine fließende und öffnende Portalsituation zur Schlossklinik hin.

Mit einem parallel zum Rathaus verlaufenden Gebäudeschenkel fügt sich das Modell klar in das Gesamtgefüge ein. Durch die Schaffung eines rückwärtigen Bereichs, der durch das Gebäude von der Straße abgeschirmt ist, würde auch eine ruhige Außenfläche geschaffen werden. Durch eine geringe Zimmergröße und relativ kurze Wege sei eine sehr wirtschaftliche Umsetzung gewährleistet. Die Verbindung zur Schlossklinik ist durch einen unterirdischen Verbindungsgang geplant. Lediglich die Geschosshöhe war etwas geringer als an-gefragt und das vorgeschlagene Satteldach sei hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Besondere Baumodelle

Der zweite favorisierte Vorschlag wurde vom Architekturbüro, der S + P Dinkel Architektur GmbH aus Gilching eingereicht. Von Herrn Künster wurde der Vor-schlag als Modell „Z“ bezeichnet, da sich die Anordnung verschie-dener Gebäudeteile der Form des Buchstabens ähneln. Laut Künster gingen die Architekten hier ganz besonders vor. Aus der Gliederung der Räume und Organisationsstrukturen wurde die Gebäudeanordnung in „Z-Form“ abgeleitet.

Als Pluspunkt besteht bei diesem Raumkon-zept die Möglichkeit, zwischen Rathaus und Erweiterungsbau, einen Rathausplatz zu schaffen. Als zusätzliche Optionen hält der Entwurf eine Tiefgarage sowie einen unterirdischen Verbin-dungsgang zur Schlossklinik vor.Auch den weiteren Zeitfahr-plan hat Geschäftsführer Walter Hummler der Öffentlichkeit vor-gestellt. Die beiden favorisierten Vorschläge sollen im nächsten Schritt von den Architekturbüros weiter ausformuliert werden.

Bis in den Spätherbst sollen der Moor-Heilbad Buchau gGmbH detaillierte Grundrisse und Kostenvoranschläge zur weiteren Entscheidungsfindung vorlie-gen. Gegen Ende des Jahres soll eine Entscheidung vorliegen, welcher Vorschlag weiter voran-getrieben wird. Hummler erklär-te: „Natürlich möchten wir, dass wir mittelfristig in die Umset-zung gehen können. Der Markt im Bereich der neurologischen Reha gäbe uns jeden Grund dazu. Klar ist aber auch, dass ein solch großes Projekt ausführliche bau-rechtliche Vorbereitungszeit bedarf. Eine Fertigstellung vor 2023 ist sicher nicht realistisch.“

pm