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WOCHENBLATT Gruppe Ravensburg plant Abbau von Alt-Verbindlichkeiten

WOCHENBLATT Gruppe Ravensburg plant Abbau von Alt-Verbindlichkeiten
WOCHENBLATT Team: v.l.n.r. Jörg Pfleghaar, Sven Jetter, Karin Boukaboub, Thomas Kiefer, Engin Sencan (Bild: Oliver Hofmann)
WOCHENBLATT

• Mittelständische werbefinanzierte Medien-Gruppe mit exzellenter Marktposition im südlichen Baden-Württemberg
• Sehr gute Chancen durch weiteres Umsatzwachstum in Anzeigen, Beilagen und neuen digitalen Werbeformaten

Ravensburg – Die WOCHENBLATT Gruppe mit Sitz in Ravensburg plant in den kommenden drei Monaten die Reorganisation und den Abbau von Alt-Verbindlichkeiten. Das WOCHENBLATT ist mit seinen rund 1.150 Beschäftigten seit 1972 eine der größten rein werbefinanzierten Wochenzeitungen im südlichen Baden-Württemberg mit eigenen Lokalreportern. Mit einer wöchentlichen Verteilauflage von rund 300.000 Exemplaren kommt das WOCHENBLATT in die meisten Haushalte im Verbreitungsgebiet im Raum Oberschwaben, Bodenseekreis, Westallgäu bis Tuttlingen.

Zum Hintergrund: Bis 2017 war das WOCHENBLATT durchgehend profitabel und schuldenfrei. Damaliger Eigentümer war eine undurchsichtige Schweizer Stiftung, deren Hintermänner nicht einmal die Beschäftigten des WOCHENBLATTs kannten. Dieser Eigentümer beschloss Ende 2017 das WOCHENBLATT aus Gründen der Marktbereinigung in der Printmedienlandschaft im südlichen Baden-Württemberg ohne jede wirtschaftliche Not abzuwickeln. Die damals schon weit fortgeschrittene Liquidation des WOCHENBLATTs wurde in letzter Sekunde dank einer Übernahme durch regionale Unternehmer verhindert.

An die Übernahme schloss sich der Wiederhochlauf auf das alte Umsatzniveau an. Der generalstabmäßig zuvor geplante Liquidationsversuch durch den vormaligen Eigentümer hatte allerdings Spuren bei langjährigen Kunden und Mitarbeitern hinterlassen. Deshalb sind trotz einer großen Wachstumsdynamik seit dem Neustart des unabhängigen WOCHENBLATTs vor zwei Jahren Wiederhochlauf-Verluste bzw. Verbindlichkeiten entstanden, die das weitere Wachstum behindern würden.

Diese Alt-Verbindlichkeiten sollen nun durch ein vom Gesetzgeber eigens für solche Fälle geschaffenes Schutzschirmverfahren in den kommenden drei Monaten bereinigt werden – mit dem Ziel, den erfolgreichen Wachstumspfad des neuen, unabhängigen WOCHENBLATTs auch mit einer zukunftssicheren Finanzierungsstruktur aufzustellen. Der geplante finanzierungstechnische Abbau der Alt-Verbindlichkeiten hat keinerlei Einfluss auf den Geschäftsbetrieb und die Leistungsfähigkeit der WOCHENBLATT-Gruppe als in der Region äußerst geschätzter, unabhängiger Medienpartner.

Markt für Gratis-Wochenblätter langfristig stabil – zudem Nachfrage nach digitalen Werbeformaten stark steigend

Das WOCHENBLATT ist Medienpartner für über 10.000 langjährige Werbekunden. Zu den Kunden des Unternehmens zählen zahlreiche Unternehmen aller Größen und Branchen, wie Boehringer Ingelheim, Vetter Pharma, LIEBHERR, Handtmann, NORMA, Möbel Block, Messegesellschaften, Autohäuser, Lebensmitteleinzelhandel, lokaler Einzelhandel, Gewerbetreibende sowie die Kommunen Ravensburg, Friedrichshafen, Biberach, Tuttlingen und zahlreiche andere.

Das leistungsfähige WOCHENBLATT-Team (50 Mitarbeiter im Verlag und rund 1.150 loyale, zuverlässige WOCHENBLATT-Zusteller) produziert acht interessante wöchentliche Regionalausgaben sowie das neu gelaunchte, top-moderne WOCHENBLATT Online Portal (www.wochenblatt-online.de) mit eigenem WOCHENBLATT Job-Portal (www.wochenblatt-jobs.de). Die regionalen Inhalte erreichen die Leser online, auch fürs Smartphone optimiert, und im Print ohne jede Bezahlschranke – und damit ohne Abonnementkosten!