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Wenn der Müll friert

Bei Minusgraden kann es schon mal vorkommen (Foto: Leberer)

Die Biotonne steht im Winter zur Leerung am Straßenrand und über Nacht gibt es Minusgrade. Die Müllabfuhr kommt am Morgen zur gewohnten Zeit und kann die Tonne nicht oder nur teilweise leeren, weil der Inhalt festgefroren ist. Was tun? Wir haben ein paar heiße Tipps.

Region – Wir alle kennen die Situation, wenn Väterchen Frost über Nacht ohne Ankündigung einkehrt. Die Biotonne bleibt voll. Der Ärger gilt als erstes den Müllmännern, aber die können nichts dafür. Die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug ist so eingestellt, dass der Behälter mehrmals über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt. Durch den Frost kann der Kunststoff der Abfallbehälter bei noch größerer Beanspruchung aber auch reißen. Frost hat zur Folge, dass die feuchten Abfälle in den Behältern teilweise oder ganz festfrieren. Pressen Sie daher die Bioabfälle, vor allem nasses Laub, niemals in der Biotonne fest. Das gilt fürs ganze Jahr.Vorbeugemaßnahmen:

➤ Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann stellen Sie die Biotonne erst am Abholtag raus

➤ Bitte keine nassen Küchen- oder Gartenabfälle in die Biotonne füllen. Kaffeefilter, -pads oder Teebeutel erst im Ausguss der Spüle abtropfen lassen

➤ Legen Sie vor der Befüllung den Boden der Biotonne mit alten Eierkartons oder locker zerknülltem Zeitungspapier aus. Hochglanzpapier ist dafür ungeeignet und sollte generell nicht in der Biotonne landen 

➤ Biomüll in Zeitungspapier einwickeln oder in einer Biomüllsammeltüte aus Papier in die Biotonne geben

➤ Halten Sie den Deckel immer geschlossen, damit keine Nässe eindringt

➤ Wenn der Biomüll schon eingefroren ist, den Inhalt vor der Leerung mit einem Besenstiel, kleinerem Spaten oder Stock lockern.

Daniela leberer