Ausgaben

VR Bank Ravensburg-Weingarten stellt erfolgreich die Weichen für die Zukunft

VR Bank Ravensburg-Weingarten stellt erfolgreich die Weichen für die Zukunft
Blicken mit Optimismus in die Zukunft: die Vorstandsmitglieder der VR Bank Ravensburg-Weingarten (von links) Rainer Widemann (Foto: Claudia Casagranda)

Die Vorstände der VR Bank Ravensburg-Weingarten blicken zufrieden auf 2019 zurück. Neue Beratungsleistungen im Bereich Private Banking und ein Rekordwert an neuen Kreditvergaben sorgten für ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Weitere multimediale Beratungsmöglichkeiten und eine Digitalisierungsoffensive sollen den Erfolgskurs auch 2020 fortführen.

Ravensburg/Weingarten – Dass die VR Bank Ravensburg-Weingarten modern und zukunftsorientiert denkt und handelt, zeigt nicht nur die Abschaffung der Krawattenpflicht  für ihre Mitarbeiter. Denn durch viele Veränderungen und strategische Neuausrichtungen konnte 2019 sowohl das Vorjahres-Ergebnis gehalten werden, als auch ein enormer Zuwachs im Einlagen- und Kreditgeschäft um mehr als 200 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro erzielt werden, berichtete Vorstandssprecher Arnold Miller bei einem Pressegespräch in der vergangenen Woche. Dabei konnte die VR-Bank Ravensburg-Weingarten vor allem im Kreditgeschäft außerordentlich zulegen (11,5 %).

Grund dafür sind die anhaltenden Nullzinsen auf Spareinlagen, sind sich Miller und seine Vorstandskollegen Rainer Widemann und Jürgen Nachtnebel einig. Denn somit „fließt viel Geld in den privaten Konsum“, erläutert Miller.Die Kunden hätten demnach das Interesse am Sparen verloren. Dennoch: Sparen sei weiterhin wichtig, jedoch sollte man sich über Alternativen zum klassichen Sparbuch Gedanken machen. Deshalb raten die drei Vorstände dringend auf Wertpapiere umzusteigen. Alle Statistiken würden nämlich belegen, dass Wertpapiere mittel- und langfristig immer zum Erfolg geführt hätten. Die Kunst bestünde darin, die Anlagen zu splitten, so Miller.

VR Bank setzt auf Digitalisierung

Die Auswirkungen der digitalen Transformation und der Wandel der Geschäftsmodelle seien zunehmend spürbar, was auch mit einem nachhaltig veränderten Kundenverhalten einher ginge. Immer mehr Menschen erledigen die klassischen Bankgeschäfte ausschließlich online. Und auch die Beratung laufe zunehmend online ab. Vor diesem Hintergrund machen auch die Volksbanken Raiffeisenbanken in Sachen Online- und Mobile-Banking ernst und investieren mit einer zentral gestauerten Digitialisierungsoffensive 500 Millionen Euro in den Ausbau des Online- und Mobile-Angebots. „Wir verfolgen das Zielbild der Omnikanalbank. Das bedeutet, dass der Kunde den für sich passenden Kanal wählt und über diesen dann auch die relevanten Lösungen findet“, sagt Arnold Miller.

Beste Beratungsqualität

Der Schwerpunkt der VR Bank Ravensburg-Weingarten liegt jedoch nach wie vor in der Beratung: „Auf dem sich verändernden Markt möchte wir als Beratungsbank punkten. In unseren Geschäftsstellen erhalten unsere Kunden ein umfassendes, kompetentes Beratungsangebot, durch das wir uns vom Wettbewerb qualitativ abheben“, so Jürgen Nachtnebel. So habe man neben dem umfassenden Beratungsangebot in den Geschäftsstellen auch ein dreiköpfiges Team gebildet, welches die Kunden via Video und Telefonschaltung zur Verfügung stehe.

Zudem investiert die VR Bank im Jahr 2020 in ihr Geschäftsstellennetz. So soll unter anderem der Standort Baienfurt aufwendig saniert und modernisiert werden.„Wir gehen mit großem Elan und Optimismus in die Zukunft. Wir werden auch weiterhin mit Mut an den strategischen Weichenstellungen arbeiten und die großen Themen unserer Branche aktiv angehen. Dabei wird ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein, dass wir zügig auf Veränderungen reagieren“, gibt Nachtnebel abschließend einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.

Eva Heine