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Von Weingarten in die Welt

Von Weingarten in die Welt
Direktor des Wirtschaftsmuseums und Gastgeber Christian von der Heydt, KSK-Chef Heinz Pumpmeier (v. li.) und Fir-mengründer Eugen Rapp (ganz re.) mit den Töchtern Susanne Eberhardt und Stefanie Reich(v.r.n.l). (Bild: Oliver Hofmann)

Ravensburg – Die Veranstaltungsreihe „Firmenpräsentation im Wirtschaftsmuseum“ präsentierte diesmal die TOX PRESSOTECHNIK Gruppe aus Weingarten. Am Mittwoch begrüßte dazu Museumsleiter Christian von der Heydt und Hausherr Heinz Pumpmeier neben jeder Menge Wirtschaftsprominenz den Firmengründer Eugen Rapp und seine beiden Töchter Susanne Eberhardt und Stefanie Reich, die gemeinsam das Unternehmen führen.

„So wie man bei Antonio Vivaldi an sein Werk „Die vier Jahreszeiten“ denkt, so ist TOX PRESSOTECHNIK der Prototyp für das oberschwäbische Familienunternehmen“, gab Pumpmeier in seinem Grußwort zum Besten. Anschließend führten Eugen Rapp und seine Töchter in einem spannenden Vortrag selbst durch die erfolgreiche Firmengeschichte des Vorzeigeunternehmens. Der Hauptsitz und das Technologiezentrum befinden sich in Weingarten.

Weitere Produktionsstätten gibt es in den USA, China, Indien und Brasilien. Weltweit ist das Unternehmen mit 18 Tochterunternehmen und 1.500 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern vertreten. Zu den Kunden gehören namhafte internationale Konzerne ebenso wie kleine und mittelständische Betriebe. „Insbesondere unsere Kunden aus der Automobil-, Elektro-, und Lebensmittelindustrie schätzen unsere innovativen Technologien“, weiß Rapp zu berichten.

TOX PRESSOTECHNIK wurde 1978 gegründet und ist heute weltweit einer der globalen Anbieter von Pressen und Komponenten für die blechverarbeitende Industrie. „Unser Hauptziel besteht darin, weltweit kunden -und marktorientiert tätig zu sein, die Anforderungen der Kunden zu verstehen und zu ihrer vollsten Zufriedenheit mit individuellen Lösungen zu realisieren. Dazu ist unsere Maxime, dass der jeweilige Geschäftsführer unserer ausländischen Tochterunternehmen auch immer aus dem gleichen Land kommt“, erklärt Susanne Eberhardt.

„Die Erfolgsgeschichte begann mit der Erfindung der pneumohydraulischen Antriebsreihe TOX-Kraftpaket und des Clinchens, also dem Verbinden von Blechen durch Kaltumformung. Heute liefern wir hydraulische und elektrische Antriebe, Pressen und Werkzeuge für Clinch-, Stanz-, Einpress- und Nietanwendungen“, erläutert Stefanie Reich.

Was dieses Unternehmen tatsächlich unterscheidet und zum typisch oberschwäbischen Familienunternehmen macht, so wie Heinz Pumpmeier es bei der Begrüßung andeutete, wird deutlich, wenn Eugen Rapp in seinem Schlusssatz sagte, dass der Kern des Unternehmens die Menschen hinter TOX PRESSOTECHNIK sind.

Bilder: Oliver Hofmann