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Stadt Ravensburg sagt vorsorglich weitere Veranstaltungen ab

Stadt Ravensburg sagt vorsorglich weitere Veranstaltungen ab
(Bild: Adobe Stock)
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Ravensburg – Ausbreitung des Coronavirus soll verlangsamt werden – Veranstaltungen ab 100 Personen finden nicht statt – Alle Tanz- und Partyveranstaltungen werden untersagt – Konzerthaus schließt

Die Stadt Ravensburg weitet ihr Verbot für Großveranstaltungen ab mindestens 1.000 Besucherinnen und Besuchern vorsorglich aus. Zusätzlich werden, unabhängig der zu erwartenden Anzahl an Besuchern, sämtliche Tanz- und Partyveranstaltungen in Gaststätten, Clubs und Diskotheken im Stadtgebiet, untersagt. Auch werden alle Veranstaltungen im Konzerthaus abgesagt. Das gilt ab sofort und bis auf Weiteres.

Darüber hinaus wird die Stadt bis auf Weiteres alle Veranstaltungen ab 100 Besucherinnen und Besuchern absagen. Dies gilt für städtische Veranstaltungen sowie Veranstaltungen in der Oberschwabenhalle. Die Stadt appelliert jedoch an alle Veranstalter ihre Veranstaltungen ebenso abzusagen.

Die Stadt reagiert mit dieser Vorsichtsmaßnahme damit auf die steigenden Fallzahlen von Infektionen mit dem Coronavirus. Die Veranstaltungsabsagen sollen dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. Damit sollen vor allem die Risikogruppen, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, geschützt werden. Das Robert-Koch-Institut verfolgt diese Eindämmungsstrategie. Infektionsketten müssen dazu effektiv unterbrochen werden. Die Stadt Ravensburg unterstützt dieses Ziel durch die Absage der Veranstaltungen.

Die Stadt empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern, die einer Risikogruppe angehören, ihre Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Erledigungen und Reisen sollten, wenn sie nicht dringend erforderlich sind, unterbunden werden.

Die Stadt mahnt weiter zur Besonnenheit. Das Absagen der Veranstaltungen ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Der Stadt ist es ein großes Anliegen, das öffentliche Leben in seinem Kernbestand aufrechtzuerhalten. Sie verfolgt daher das Ziel, durch die weitgehende Absage von Veranstaltungen Kontaktmöglichkeiten zu minimieren, aber Einrichtungen mit Versorgungscharakter aufrechtzuerhalten. Dazu zählen z.B. die Wochenmärkte, der Einzelhandel, die Gastronomie.

Die Stadt bittet um Verständnis, dass die momentane Situation mit Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens verbunden ist. Solidarität steht für die Stadt im Vordergrund. Alle Ravensburgerinnen und Ravensburger sind aufgerufen, sich gegenseitig zu unterstützen. Schön wäre es, wenn möglichst viele Menschen für ihre älteren Nachbarn oder erkrankte Personen z.B. einkaufen oder sich in sonstiger Weise kümmern.