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Sparfuchs des Monats – So schafft man es, im Januar kein Geld auszugeben

Sparfuchs des Monats – So schafft man es, im Januar kein Geld auszugeben
Es muss nicht jede Anschaffung sofort getätigt werden – der Januar bietet sich an (Foto: Pixabay)

Wer kennt das nicht: Zur Weihnachtszeit leben wir im Überfluss und schwups steht der Jahreswechsel vor der Tür – es flattern zahlreiche Rechnungen ins Haus und wir müssen den Gürtel deutlich enger schnallen. Bei vielen hat sich der Januar deshalb zum absoluten Sparmonat etabliert.

Doch wie funktioniert der neue Minimalismus? Der Dezember ist teuer – Weihnachten zum Jahresende und dann die fälligen Versicherungen zum Beginn des neuen Jahres. Das geht ganz schön ins Geld. Grund genug für viele, im Januar auf die Sparbremse zu treten. Doch statt nur auf einen Shopping-Rausch zu verzichten, gibt es genug weitere Möglichkeiten, in den ersten 31 Tagen nichts auszugeben – Miete, Strom, Wasser, Telefon und Internet natürlich nicht eingeschlossen.

So funktioniert der Sparmonat

Der sogenannte „No-Buy-Monat“ Januar hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Denn wir leben in einer Zeit, in der Konsum allgegenwärtig ist – hier mal schnell ein Kaffee, dort ein cooles Shirt und jedes Jahr ein neues Handy. Und dann kommen noch kaufanreizende Tage wie Weihnachten, Valentinstag, Muttertag, Geburts- und Jahrestag hinzu. Doch diesen Zwängen wollen jetzt immer mehr Menschen entkommen und achtsamer mit ihrem Geld umgehen. Für diesen Versuch bietet sich der rechnungsträchtige Januar natürlich perfekt an. Also, nichts wie rein in den „Null-Euro-Monat“.

Kein Shopping im Januar

Einfach wird es für den einen oder anderen sicherlich nicht, denn gerade im Januar locken in jedem Schaufenster unwiderstehliche Sales. Das Shirt für 5 Euro dort und eine Hose für 10 Euro da… Doch selbst diese 5 Euro sind jetzt einfach zu viel in diesem Monat. Also, besinnen wir uns auf das Wichtige, auf das, was wir wirklich brauchen: Essen, Trinken und Schlaf. Denn Kleider hängen massig Zuhause im Schrank. Doch selbst Lebensmittel kann man ganz einfach kostenlos bekommen.

In den meisten Städten gibt es dank www.foodsharing.de die Möglichkeit, nicht benötigtes Essen an seine Mitmenschen abzugeben, wenn man zum Beispiel in den Urlaub fährt, anstatt es im heimischen Kühlschrank verderben zu lassen. „Habe 1 Kilogramm Kartoffeln, 500 Gramm Brokkoli, ein paar Möhren, 3 Joghurt und ein Glas Erdbeermarmelade abzugeben“ – so oder ähnlich kann ein Post auf dem Portal aussehen.Der Interessent kann die Ware dann entweder direkt oder an einem vereinbarten Treffpunkt abholen. Manchmal machen sogar Supermärkte mit und geben Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum ansteht oder für die Frischetheke nicht mehr genug glänzen, aber dennoch einwandfrei sind, an hungrige Münder ab. 

Hobbies kosten viel Geld

……stimmt nicht! Es gibt auch Konzerte und Events, die keinen Eintritt kosten und ein Leitungswasser gibt‘s von der Bedienung, wenn man höflich fragt, für lau. Und auch in Sachen Sport kann man ordentlich Geld sparen. Denn es muss nicht zwingend das teure Fitnessstudio sein. Entweder man joggt eine Runde durch den nächstgelegenen Park, den See im Heimatort oder man nutzt einfach einen sogenannten Trimm-dich-Pfad, auf dem Sportgeräte zur freien Verfügung stehen. Und auch mit dem Rad kommt man schnell und fit von A nach B.

Eva Heine