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Schneider Baumarkt besorgt tausende Masken für medizinisches Personal

Schneider Baumarkt besorgt tausende Masken für medizinisches Personal
Gerda Chira, Leiterin des Schneider Baumarktes in Markdorf, mit einem Karton FFP2-Masken. (Bild: privat)

Die guten Geschäftsbeziehungen des Schneider Baumarktes in Markdorf zahlen sich in Zeiten der Corona-Pandemie besonders aus: Kommende Woche erwartet das Team um Marktleiterin Gerda Chira eine Lieferung von 20 000 FFP2- sowie 45 000 OP-Schutzmasken aus China.

MARKDORF – Insbesondere in medizinischen Berufen und im Pflegebereich zu den derzeit am dringendsten benötigten Produkten. Auch die Mitarbeiter des Schneider Baumarktes in Markdorf um Marktleiterin Gerda Chira möchten ihren Beitrag leisten, um der Pandemie bestmöglich entgegen-zuwirken. Dank der guten Geschäftskontakte sowie durch „zähes Verhandeln und intensives Bemühen“, wie Gerda Chira sagt, ist es nun gelungen, rund 20 000 FFP2- sowie 45 000 OP-Schutzmasken aus China nach Deutschland liefern zu lassen.

Zunächst sollen die Masken an diejenigen verkauft werden, die sie am dringendsten benötigen. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, Praxen, Pflegeheime oder Seniorenstifte. Erst danach werden die Masken auch an Privatkunden verkauft. „Die Logistik und Organisation ist dabei für uns alle eine große Herausforderung. Aber wir wer-den das zusammen gestemmt kriegen“, ist sich die Marktleiterin sicher.

Als Ende Februar plötzlich im Baumarkt alle gewöhnlichen Schutzmasken sowie FFP-Masken ausverkauft waren, bestellte Chira umgehend FFP2-Masken. Zeitgleich nahm sie mit Klaus Hoher Kontakt auf, um mit dem FDP-Landtagsabgeordneten über eine sinnvolle Verteilung der Masken zu sprechen.

Klaus Hoher ergriff die Initiative und vermittelte den Kontakt zum Vorsitzenden der Kreisärzteschaft. Die ersten beiden Lieferungen an Schutzmasken konnten bereits übergeben werden. Dazu Klaus Hoher: „Dass der Schneider Baumarkt in Markdorf in der nächsten Woche eine große Schutzmaskenlieferung erwartet, freut mich für unsere Region. Die Ware wird angesichts der Corona-Krise zuerst an jene verkauft, die die Masken dringend aus beruflichen Gründen benötigen und diese Regelung muss ver-antwortungsbewusst eingehalten werden.“

Zugleich gibt er zu bedenken: „Sobald wir Lockerungen der Corona-Verordnung erwarten dürfen, gleichzeitig aber eine Maskenpflicht beispielsweise an öffentlichen Plätzen eingeführt wird, ist es essenziell, die Versorgung mit Schutzmasken zu gewährleisten und die Bevölkerung gleichzeitig zu informieren, wo sie diese Masken erwerben kann.“

Fürs Erste ist ihm aber wichtig, dass die Schutzmasken dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden: Bei den medizinischen Fachkräften in unserer Region. „Es ist wichtig in dieser Zeit, dass wir einander helfen“, sagt Klaus Hoher.

Klaus Hoher, MdL