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NORMA: Verzicht auf Zahlungsziele in der Corona-Krise

NORMA: Verzicht auf Zahlungsziele in der Corona-Krise
(Bild: Oliver Hofmann)
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Nürnberger Lebensmittel-Discounter unterstützt seine regionalen Partner nun auch finanziell.

Nürnberg – Kaum eine Branche wird von den Folgen der Corona-Krise verschont. Auch die kleinen, regionalen Partner und Lieferanten des Lebensmittel-Discounters NORMA sind teilweise schwer von den Umsatzrückgängen betroffen. Um ihnen finanziell unter die Arme zu greifen, hat sich das Nürnberger Unternehmen daher dafür entschieden, auf die bislang geltenden und vertraglich festgelegten Zahlungsziele bis auf Weiteres zu verzichten. Kurz gesagt: NORMA zahlt seine Rechnungen nun schneller, damit das Geld dort ankommt. wo es gebraucht wird.

Künftig werden die Rechnungen also unmittelbar nach Erhalt und Rechnungskontrolle überwiesen. NORMA stellt sich damit freiwillig gegen die gängige Praxis und trägt so seinen Teil dazu bei, die lokalen Unternehmen in den unterschiedlichen deutschen Regionen zu stärken. Insbesondere kleine Lieferanten, die aktuell durch den Wegfall der Verkäufe an Gastronomie-Betriebe in finanzielle Schieflagen geraten, profitieren von diesem Schritt.

NORMA steht fest an der Seite der regionalen Partner

Zusätzlich zum Verzicht auf das Zahlungsziel baut NORMA seine ohnehin schon enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern weiter aus. Das Unternehmen sucht in der aktuellen Corona-Zeit nach zusätzlichen ortsansässigen Produzenten, um sie in das Sortiment aufzunehmen und ihnen so in der angespannten Situation unter die Arme zu greifen. NORMA schafft es auf diesem Weg zum einen, den Warenfluss weiterhin zu garantieren, zum anderen wird der Discounter seinen Ansprüchen an Regionalität und der Verbundenheit zu hiesigen Herstellern gerecht.