Ausgaben

IHK Präsident begrüßt Lockerungen

IHK Präsident begrüßt Lockerungen
Martin Buck, Präsident der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben. (Bild: Oliver Hofmann)
WOCHENBLATT

Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben zu den Corona-Maßnahmen nach Bund-Länder-Einigung am gestrigen Mittwoch. Wichtige erste Schritte seien getan, weitere Perspektiven sollten folgen.

Weingarten – „Je länger die Wirtschaft runtergefahren bleibt, umso schwieriger wird der Ausstieg aus dem Shutdown und umso belastender wird es am Ende für die Volkswirtschaft und damit für uns alle werden, die weitreichenden Folgen der Pandemie zu bewältigen“, so Martin Buck, Präsident der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK).

Er begrüße deshalb, dass die Politik gemeinsam mit der Wirtschaft versuche, eine Perspektive für eine wirtschaftliche Öffnung aufzuzeigen. „Es steht außer Frage, dass in der momentanen Pandemiesituation das Primat der Gesundheitspolitik gilt und daher ist es auch sinnvoll, langsam und schrittweise bei den Lockerungen vorzugehen“, so Buck.

Die IHK begrüßt die kurzfristige Perspektive, für den Einzelhandel ab kommenden Montag unter der Voraussetzung der Erfüllung verschiedenster Auflagen wieder öffnen zu dürfen. „Das ist ein wichtiger Schritt. Wir hoffen aber, dass auch schnell für andere Branchen eine klare Perspektive aufgezeigt wird. Jeder wirtschaftliche Betrieb braucht Planungssicherheit“, betont Buck.

Aus Sicht der IHK sei es beispielsweise denkbar, die Lockerungen in der Weise auszuweiten, wie die einzelnen Branchen und Betriebe die durchaus strengen Sicherheitsvorschriften einhalten können. „Geschäfte sollten schnellstmöglich unabhängig von der Verkaufsfläche die Chance bekommen, zu beweisen, dass sie Abstandsregeln und Hygienevorschriften erfüllen können. Das wäre ein fairer Wiedereinstieg, der sich an dem Gesundheitsschutz ausrichtet“, so Buck.

Trotzdem seien die Lockerungen vom gestrigen Mittwoch mehr als ein Hoffnungsschimmer, dass es wieder aufwärts geht. „Wir sind als Gesellschaft aufgefordert, diese vorsichtige Öffnung hin zur Normalität durch unser Verhalten zu unterstützen und durch ein vernünftiges und umsichtiges Miteinander gemeinsam aus dieser belastenden Zeit herauszufinden“, hofft Buck.