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Handwerk nutzt ‚digital‘

Handwerk nutzt ‚digital‘
Die Digitalisierung hält auch im Handwerk Einzug (Foto: Handwerkskammer Ulm)
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Handwerker arbeiten digital – Forschungsprojekt dokumentiert Digitalisierungsgrad in Handwerksbetrieben.

Region – Ob betriebliche Prozesse, neue Produkte wie smart home oder innovative Geschäftsmodelle – Handwerksbetriebe setzen heute auf unterschiedliche digitale Lösungen und Strategien. „Die Digitalisierung bietet auch für das Handwerk Chancen und Risiken. Die Betriebe stellen sich auf Veränderungen im Marktumfeld und in den Berufen selbst ein. Es verändern sich auch die Bedürfnisse der Kunden“, sagt Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Digitale Unterstützung

Digitalisierung nützt den Betrieben bei der Arbeit mit den Kunden, aber auch bei bisher körperlichen Arbeiten, die jetzt oft über Maschinen laufen. Für potenzielle Auszubildende und Fachkräfte bietet das spannende Möglichkeiten. Die Informations- und Kommunikationstechnik verändert sich, es entstehen neue Produkte, digitale Geschäftsprozesse und Fertigungsverfahren. Dadurch verändert sich auch die Ausbildung im Handwerk. Azubis können Ihr Berichtsheft jetzt zum Beispiel elektronisch statt in Papierform führen. „Wissen ist gefragt. Der geschulte Umgang mit neuen Technologien und Medien wird auch in vielen Bereichen des Handwerks immer bedeutender. Das Handwerk verändert sich durch die Digitalisierung und treibt sie gleichzeitig voran“, weiß Krimmer.

Neue Dokumentation

Im Rahmen der Zukunftsinititative „Handwerk 2025“ startet jetzt ein Forschungsprojekt zur Dokumentation der Digitalisierung in Handwerksbetrieben – der Digitalisierungsbarometer. Über eine Umfrage, beispielsweise unter Zimmerern, Heizungs- und Klimatechniker, Malern und Fliesenlegern, soll sich im Jahr 2020 ein repräsentatives Bild des Digitalisierungsgrades ergeben.

pm