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Gutes Jahr für die KSK

Gutes Jahr für die KSK
Die KSK-Vorstände Norbert Martin, Heinz Pumpmeier und Manfred Schöner (v. li.) blicken optimistisch in die Zukunft und haben auch für das Thema Nachhaltigkeit eine Antwort (Bild: Karin Boukaboub)

Ravensburg – Trotz schwieriger Rahmenbedingungen blicken die Vorstände der Kreissparkasse Ravensburg zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr. Die wichtigste Botschaft für die Kunden: Negativzinsen für Privatkunden sind aktuell kein Thema.

„Alles prima gelaufen“, fasste Vorstand Heinz Pumpmeier bei der Bilanzpressekonferenz das zurückliegende Geschäftsjahr zusammen. Die Zahlen sehen im 198. Jahr des Bestehens gut aus: Mit 611 Millionen Euro Darlehensneugeschäft wurde ein neuer Rekordwert erreicht, zentral sind hier nach wie vor Immobilien-, aber auch Investitionskredite. 94 900 Online-Kunden machen die Kreissparkasse zum regionalen Marktführer im Internet-Banking.

Angesichts dieser Zahlen verwundert es nicht, dass die Kreissparkasse Ravensburg aktuell auf Negativzinsen für Privatkunden verzichtet. Stolz sind die Vorstände über die wiederholte Auszeichnung zum Beratungs-Testsieger. „Ein- oder zweimal kann das Zufall sein, aber beim dritten Mal kann man schon von Können sprechen“, meint Pumpmeier zufrieden. Diesen Erfolg führt er auch auf die hohen Investitionen in die Fortbildung der Mitarbeiter zurück, die um rund 14 Prozent auf 626 000 Euro gestiegen sind. „Unsere Mitarbeiter können den gut informierten Kunden auf Augenhöhe begegnen“, so der Chef. Gerade auch beim Thema Digitalisierung, das das Zukunftsthema schlechthin in der Finanzwelt ist.

„Die Sparkassen App wurde von Stiftung Warentest als die beste Finanz-App Deutschlands ausgezeichnet“, so Vorstand Norbert Martin. Damit erreiche man auch junge Kunden, die wichtig sind, um Marktanteile zu gewinnen. „Aber die fragen auch, was tut die Kreissparkasse für die Nachhaltigkeit?“, so Pumpmeier. Darauf habe man eine Antwort: „Wir können die Region besser machen, denn wir haben mit 2,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr so viel wie noch nie für Spenden und Sponsoring ausgegeben.“

Erfreulich hat sich auch das Wertpapiergeschäft mit einem Zuwachs von 20,4 Prozent (10 Prozent Kurssteigerungen, 10 Prozent Neuanlagen) entwickelt. „Der Einstieg in Wertpapiere hat sich mit einer durchschnittlichen Rendite von 10,8 Prozent für unsere Kunden gelohnt“, so Pumpmeier.

Neues gibt es für die Kunden in Bad Waldsee, der Geldausgabeautomat wird vom Eschle an den Bahnhof verlegt. Gemeinsame Wege gehen Kreissparkasse und VR Bank Ravensburg-Weingarten in Schlier: Die Kunden beider Banken können am gleichen Automaten kostenfrei Geld abheben. „Sparkassengeld ist genauso gut wie VR Bank-Geld“, so Pumpmeier.