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Gute Ausgangslage für die Towerstars

Gute Ausgangslage für die Towerstars
Locker und flockig: Stadionsprecher Marcus Haider entlockte den TowerstarsSpielern beim Sponsorenabend so manche Anekdote (Bild: Oliver Hofmann)

Die Ravensburg Towerstars hatten zum großen Sponsorenevent in die VR Bank Ravensburg-Weingarten geladen.In seiner Begrüßung wünschte sich Arnold Miller, Vorstandssprecher der VR Bank, nichts mehr als einen weiteren Titelgewinn der Towerstars.

Den Spitzenplatz im Blick

Da sich Geschäftsführer Rainer Schan aktuell in der Reha befi ndet, übernahm Frank Kottmann, Vorsitzender des Gesellschafterbeirats der Towerstars, die Begrüßung der Sponsoren.

Mit Trainer Rich Chernomaz und dem aktuellen Kader sieht Kottmann die Towerstars in einer guten Ausgangslage für die aktuelle Saison. „Es gab in der DEL 2 noch nie einen Gewinner, der dies in der Folgesaison wiederholen konnte“, so gab er zu bedenken und schloss aber einen Spitzenplatz keinesfalls aus. Im weiteren Programm stellte Stadionsprecher Marcus Haider in kurzen und amüsanten Interviews alle aktuellen Spieler im Kader der Towerstars vor. Besonderes Interesse fand die anschließende Podiumsdiskussion, zu der, unter der Leitung von TV- Moderator Sascha Bandermann, hochkarätige Gäste eingeladen waren.

Zum Thema „Eishockey in Deutschland – Stellenwert und Nachwuchsarbeit“ diskutierten Stefan Schaidnagel (Sportdirektor Deutscher Eishockey Bund), René Rudorisch (Geschäftsführer DEL2), Simon Sezemsky (Nationalspieler, Verteidiger der Augsburger Panther und früherer Towerstars-Spieler) sowie Winfried Leiprecht (1. Vorsitzender Eissportverein Ravensburg) und Rich Chernomaz (Cheftrainer der Ravensburg Towerstars). Einhellig wurde kritisiert, dass im Land zu wenig Eisflächen und zu wenig Trainingszeiten für den Eishockeysport zur Verfügung stehen.

Ebenso gibt es bei der Nachwuchsarbeit Probleme. Winfried Leiprecht führte dazu an, dass zwar in Ravensburg der Nachwuchs nicht fehle, aber die jungen Leute dann gleich von größeren Vereinen weggeschnappt würden und man so von der eigenen Nachwuchsarbeit nicht nachhaltig profitieren könne. Was diesbezüglich im Eishockeysport möglich ist, davon konnte Towerstars Trainer Chernomaz der Runde aus seinem Heimatland Kanada erzählen.

Oliver Hofmann