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Die Altkleidersammlung zeitweise stark überlastet

Die Altkleidersammlung zeitweise stark überlastet
(Bild: Adobe Stock)
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Altkleidermarkt aufgrund der Corona-Pandemie zusammengebrochen. Das DRK bittet daher – spenden Sie nach der Krise.

Isny – Viele Menschen sind freigestellt, halten sich zu Hause auf – und haben Zeit zum Aussortieren. Dies führt zu einem enormen Anstieg der Altkleiderspenden. Caritative Sammler, wie das Deutsche Rote Kreuz, stehen vor großen Herausforderungen. Die Abnehmer der Altkleidersammlung sind Kleiderläden oder Verwerter von Alttextilien. Die Kleiderläden mussten vielerorts geschlossen werden. Der weltweite Absatz ist aufgrund geschlossener Grenzen zum Erliegen gekommen. Die Lager die Alttextilverwerter sind überfüllt, die Lagerkapazitäten sind weitestgehend erschöpft.

Wegen eines Corona-Verdachtes unter den Mitarbeitern musste der DRK Kreisverband Wangen seine Altkleidercontainer vorübergehend sperren. Nicht jeden Bürger hat das davon abgehalten, seine Altkleidersäcke dennoch vor den Sammelcontainern abzustellen. Mittlerweile werden die Container wieder regelmäßig geleert. Aufgrund der Flut der Altkleider sind mancherorts die Kapazitäten der Sammelcontainer erschöpft und die Säcke stapeln sich an den Sammelplätzen. „Das sind unschöne Bilder, die wir als Rotes Kreuz gerne vermeiden, aber nicht verhindern können. Meldungen von überfüllten Sammelplätzen nehmen wir gerne entgegen und kümmern uns um eine schnelle Abfuhr“, erklärt DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Kuon.

Das Rote Kreuz bittet daher alle Spender – behalten Sie Ihre Spende bis nach der Krise bei sich zu Hause. Dann kann Ihre Spende auch wieder sinnvoll weitergegeben werden.

Meldungen von überfüllten Sammelcontainern nimmt das DRK gerne über die Rufnummer 07562/9709-0 oder per E-Mail: info@drk-kv-wangen.de entgegen.