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Narrenrechtabholen mit viel politischer Prominenz

Narrenrechtabholen mit viel politischer Prominenz
Bürgermeister Roland Weinschenk wirkte bei seinem letzten Narrenrechtabholen recht entspannt. (Bild: Oliver Hofmann)

Bad Waldsee – Für Bürgermeister Roland Weinschenk war es in diesem Jahr sein letztes Narrenrechtabholen im ehrwürdigen Sitzungssaal im Rathaus. Saß doch sein Nachfolger Matthias Henne schon im Publikum und vielleicht war ja das auch der Grund, dass er diesmal so äußerst entspannt wirkte.

Viele haben wieder den Weg nach Bad Waldsee zum traditionellen Fasnetsauftakt gefunden. Axel Müller und Agnieszka Brugger aus dem Bundestag, Petra Krebs aus dem Landtag, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch aus Stuttgart, Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Harald Sievers, Polizeipräsident Uwe Stürmer, Albrecht Prinz von Hohenzollern, Präsident der Narrenzunft Vetter Guser Sigmaringen und nicht zuletzt der größte Fan der Waldseer Fasnet und Ex-EU-Kommissar Günther H. Oettinger.

Die Nachtwächtergruppe um Büttel Franz Müller hatte wieder einiges an der Stadtpolitik zu kritisieren. Mit lautem „AHA“ marschierten dann die Narren in den Sitzungssaal ein. Nach der Entmachtung des Gemeinderats und des Schultes, der dies mit schwungvoller Unterschrift und rotem Siegellack unter der Urkunde machte, bekam er nun den obligatorischen Strohhut aufgesetzt. Anschließend ließ Hofmarschall Felix Schmidinger das vergangene Jahr aus närrischer Sicht Revue passieren und wagte sogleich einen beherzten Blick in die Zukunft mit dem neuen Schultes.

Zum Abschied erhielt Roland Weinschenk von Zunftmeister Roland Haag für seine langjährigen Verdienste um die Fasnet den Federlesstern in Gold am Roten Band verliehen.