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Wir haben die Kandidaten nach ihren Zielen und Plänen gefragt – Mathias Hotz

Wir haben die Kandidaten nach ihren Zielen und Plänen gefragt – Mathias Hotz
Mathias Hotz, 35 Jahre, Rechtsanwalt in einer Lindauer Kanzlei, kandidiert für CSU, Freie Bürgerschaft (FB) und Junge Aktive Lindau (JA) (Bild: Ulrich Stock)

Lindau – Das sind die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 15. März. Wir haben sie nach ihren Zielen und Plänen gefragt.

Wie muss Bürgerbeteiligung gestaltet werden, damit der Bürgerwille in den Entscheidungen auch sichtbar wird?

Bürgerbeteiligung beginnt mit Bürgerinformation. Freier Zugang zu Diskussionen und Entscheidungen im Stadtrat ist unerlässlich. Darüber hinaus werde ich als Oberbürgermeister regelmäßige Gesprächsrunden in allen Stadtteilen anbieten. In Foren mit BürgerInnen und Verwaltung erarbeiten wir konkrete Ergebnisse zu konkreten Themen.

Was wollen Sie tun, damit Wohnen in Lindau wieder bezahlbar wird?

Der Spekulation mit Grund und Boden ein Ende bereiten. Mit der SOBON haben wir hierfür die Grundlage geschaffen: Finanzmittel, bzw. Quoten für sozialen Wohnungsbau. Dies beginnt bei der Ausweisung neuer Baugebiete und beinhaltet auch die Form der Bebauung. Mein Ziel: Hohe Lebensqualität zu leistbaren Preisen.

Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Parksituation in der Stadt insgesamt zu verbessern?

Der Individualverkehr für Tagesgäste muss auf Parkflächen außerhalb von Insel und angrenzenden Stadtteilen enden. Dafür will ich Parkraum aus Richtung Friedrichshafen, beim neuen Bahnhof Reutin sowie im Bereich der neuen Therme. Von hier geht es mit Busshuttle, Bahn und auch mit Park & Ship bequem direkt auf die Insel.

Wann bekommen die Lindauer in Reutin ein Bahnhofsgebäude und welche Infrastruktur ist dafür notwendig?

Möglichst schnell. Ich werde als eine der ersten Amtshandlungen die Gespräche mit der Bahn suchen, damit ein neues, multifunktionales Bahnhofsgebäude anstelle des heutigen Bahnhofes errichtet wird. Wir brauchen gute Übergänge vom Bus zur Bahn, Fahrradabstellplätze und natürlich muss der Bahnhof gut mit dem Auto erreichbar sein.

Welches Projekt ist zurzeit in Lindau am dringlichsten und bis wann soll dieses umgesetzt werden?

Die Sanierung und/oder Erneuerung unserer Schulen, Kitas und Kindergärten haben für mich oberste Priorität. Beginnen werde ich zum einen mit der Erstellung eines konkreten Maßnahmenkatalogs für sämtliche Einrichtungen als auch mit den konkreten Planungen für die Grundschule Zech. Mein Ziel: Baubeginn spätestens nächstes Jahr.

Warum glauben Sie, dass gerade Sie der richtige Mann bzw. die richtige Frau für den OB-Posten sind?

Weil ich die für den Lindauer OB wesentlichen Eigenschaften vereine: Sachkenntnis und Sachverstand, meine Liebe zu Lindau und meine Freude am Gestalten – mit Menschen und für Menschen. Oberbürgermeister meiner Heimatstadt Lindau wäre meine Lebensaufgabe.