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Vom Mathehasser zum Zahlenfreak

Vom Mathehasser zum Zahlenfreak
Am 12. November ist Tag der Mathematik: Zeit (FOTO: SHUTTERSTOCK)

Juhu, denken sich bestimmt zahlreiche Schüler, wenn in den nächsten Tagen ihr absolutes Horrofach zelebriert wird. Ja, Sie haben richtig gelesen: der 12. November steht voll und ganz im Zeichen des Schulfachs Mathematik. Warum das so ist, das wissen wir auch nicht so genau.

Denkt man nämlich an den Matheunterricht zurück, erinnern sich die meisten doch wohl eher an quälende, unverständliche Aufgaben, Angstschweiß auf der Strin beim Vorrechnen an der Tafel und verzweifelte Nachhilfelehrer.

Dabei ist es im täglichen Leben eigentlich ganz hilfreich, ein paar Matheskills zu haben… Beispielsweise, um seine Finanzen im Griff zu haben oder beim Kochen die Rezepte ausrechnen zu können. Außerdem fördern Mathekenntnisse das logische Denken und das Analysieren von Problemen.

Na ja, meistens gibt es ja gute Gründe, warum ein Fach wie Mathe nur so mittelmäßig ist: Entweder es liegt an einem selbst, weil man im Unterricht einfach nichts checkt und auch nicht dagegen ansteuert; oder es liegt am Lehrer, weil der den Unterrichtsstoff nicht rüber bringt und so jede Stunde zur großen Qual wird; oder es liegt am Lehrstoff selbst, der durch veraltete Schulbücher, fehlende Alltagsbeispiele und kaum Bezug zur Realität schlichtweg nicht greifbar ist.Voraussetzungen, die es einem nicht leicht machen, das Hassfach zum Lieblingsfach zu machen.

So wird das Hassfach zum Lieblingsfach Dass für Mathehasser der Tag der Mathematik jedoch nicht ganz so schlimm wird, hilft vielleicht folgender Trick: der Perspektivenwechsel. Oft ist es nämlich hilfreich, seine Aufmerksamkeit einfach mal auf andere Wissenskanäle zu lenken und in der Freizeit zu lernen – zum Beispiel mit Wissensvideos auf YouTube oder mit einer Lern-DVD. Außerdem gibt es zu vielen Themen auch Filme, Ausstellungen oder sogar ComicBücher. Und wer weiß, der frische Blick auf die Materie lindert vielleicht sogar die schlimmsten Mathephobie.

Eva Heine/pm