Ausgaben

Symbolischer Spatenstich

Symbolischer Spatenstich
Blick von oben auf die Luitpoldwiese. (Bild: Stadt Lindau)
WOCHENBLATT

Mit dem symbolischen Spatenstich am Donnerstag beginnen die Baumaßnahmen für die Gartenschau in Lindau 2021. Die Hintere Insel wird zum „Gartenstrand“.

LINDAU – Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Donnerstagvormittag zahlreiche geladene Gäste an der Luitpoldwiese auf der Hinteren Insel ein, um den symbolischen Spatenstich für die Gartenschau zu begehen. Dass es sich dabei nicht um einen klassischen Spatenstich handelt, wurde den Gästen schnell klar. Dafür sorgte auch das Bläserensemble „Hermanns Blechle“ der Musikschule Lindau. Sandhügel und Bagger dienten als Kulisse für den Spatenstich. Schüler der Freien Schule bereiteten mit bunten Spaten den „Gartenstrand“ vor.

Oberbürgermeister, Landrat und der Geschäftsführer der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft brachten Schwimmring, Flossen und einen Liegestuhl an den von den Kindern geschaffenen Strand. Ein Eiswagen vom Seecafe Graf versorgte alle Anwesenden mit Gartenschaueis. „Die Gartenschau 2021 ist die Basis für ein zentrales Projekt der Stadtentwicklung.“ Denn auf der Hinteren Insel werde bezahlbarer Wohnraum geschaffen, führte Dr. Ecker fort. „Vielleicht wohnen einige der Kinder, die heute hier mit ihren bunten Spaten stehen, ja selbst mit ihren Familien hier.“ Landrat Elmar Stegmann betonte in seiner Rede die Vielfältigkeit des Landkreises, die es auf der Gartenschau darzustellen gilt. Deshalb seien Gemeinden, regionale Vereine und Verbände dazu eingeladen, sich zu beteiligen, „denn die Gartenschau soll für alle sein.“ Mit Hilfe der Satellitenstandorte in Weiler, Schlachters und Scheidegg werde die Gartenschau in den Landkreis getragen.

Die Bauarbeiten auf der Hinteren Insel starten kommende Woche mit der Renovierung der Karlsbastion und den Arbeiten am Schützinger Weg. „Wir machen aus einem schmalen Uferweg eine breite Promenade“, erklärte Meinrad Gfall, Geschäftsführer der Gartenschau Lindau. „Sämtliche Bäume sollen dort aber erhalten bleiben. Das hat für uns oberste Priorität.“