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Projekt Nisthilfe ist geglückt

Projekt Nisthilfe ist geglückt
(Bild: BUND)
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Lindau – „Das Corona-Virus stellt unser Leben auf den Kopf und uns alle vor große Herausforderungen“, erklärt Roland Schäfler, Leiter Bau und Betrieb Planung Strom bei den Stadtwerken Lindau. „Umso mehr freuen wir uns in diesen turbulenten Zeiten über die Nachricht vom Bund Naturschutz, dass die von uns unterstützte Aktion Storchen-Nisthilfe in Motzach geglückt ist.“ Ein junges beringtes Männchen ist Anfang März eingezogen.

Zur Erinnerung: 2017 haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Lindau zusammen mit dem BUND Naturschutz in Lindau und weiteren Mitstreitern auf einem Privatgrundstück ein „künstliches“ Storchennest als zukünftigen Standort für die Tiere aufgebaut.

„Störche sind baufaul und nehmen vorgefertigte Nester gerne als Starthilfe“, nennt Silke Schielin, Mitglied beim BUND Naturschutz den Grund. Sie hatte damals mit ihrer Familie ein Eisengestell geschweißt und es mit einem stabilen Boden versehen. Den dazugehörigen „Nestkranz“ – welcher als Starthilfe dient – flochten fünf Mädels und Buben vom BN aus Apfelzweigen und Weidenruten unter Anleitung der Geschäftsstellenleiterin des BUND Naturschutz Claudia Grießer.

Um der Nisthilfe die notwendige Höhe und Stabilität zu geben, stellte das Stadtwerke-Team rund um Roland Schäfler einen gebrauchten Holzmast von zehn Meter Höhe bereit, verankerten diesen fest im Boden und sorgten so für einen sicheren Stand des Masts. Jetzt hofft er wie alle Beteiligten, dass der noch einsame Jungstorch bald ein Weibchen findet. Wenn der „junge Mann“ jedoch auch dieses Jahr keine Partnerin findet und es nicht zum ersten Familienglück kommt, dann muss einfach noch gewartet werden. In Wangen hat es auf dem ERBA-Gelände fünf Jahre gedauert.