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Die LGS-Planungen gehen 2020 ins Detail

Die LGS-Planungen gehen 2020 ins Detail
Oberbürgermeister Michael Lang (Foto: PR)
WOCHENBLATT

Oberbürgermeister Michael Lang freut sich rückblickend besonders darüber, dass 2019 der 1. Ehrenamtstag für sozial Engagierte sehr positv verlaufen ist. So ereignisreich das Jahr 2019 war, so wird auch das kommende Jahr werden. 

Wie hat sich die Stadt im abgelaufenen Jahr verändert? Was kam hinzu, was fiel weg?   

Die Veränderung ist am deutlichsten sichtbar im Bereich ERBA und Auwiesengelände. Am Auwiesenweg geht das Wohngebäude der Baugenossenschaft der Fertigstellung entgegen. Dort entstehen 67 Wohnungen, weitere werden in den nächsten Jahren bis 2024 folgen, wenn das Gelände hinter diesem Gebäude neu bebaut wird. In der ERBA ist das Parkhaus entstanden, das wir beim Silvesterkonzert des Städteorchesters Württembergisches Allgäu das erste Mal nutzen werden. 

Worüber haben Sie sich im abgelaufenen Jahr in ihrer Funktion als Bürgermeister am meisten gefreut? 

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass der 1. Ehrenamtstag für sozial Engagierte so gut lief, dass die Gruppen, die sich dort präsentierten, viele neue Kontakte knüpfen konnten. Alle haben von ihrer Präsenz beim Ehrenamtstag profitiert.

Worüber haben Sie sich geärgert? 

Ich ärgere mich manchmal über mich selbst. Ansonsten wundere ich mich manchmal über das eine oder andere.

Gibt es etwas, das besser lief als erwartet?

Der Start der Kindergartengruppen im Spital mitten in der Altstadt. Die fröhlichen Kinder waren vom ersten Tag an im Stadtbild integriert. Es ist schön, wenn man sie bei ihren Stadterkundungen sieht – wie zum Beispiel auf dem Markt oder beim Aufstellen des Weihnachtsbaums.

Gibt es etwas, das eher schief gelaufen ist?

Spontan fällt mir dazu nicht viel ein. Sicher ist die Stadt nicht in jeder Hinsicht aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger perfekt. Wahrscheinlich wären sie daher die richtigen Ansprechpartner für diese Frage.

Was kann der Landrat für Sie und die Stadttun? 

Der Landkreis sollte weiterhin Schritt für Schritt in die Zukunft des Wangener Krankenhauses investieren – für Wangen und den gesamten Bereich des württembergischen Allgäus. Der Landrat kann hier ein Herz für die Menschen zeigen.

Was könnte der Ministerpräsident für die Stadt tun?   

Die Stadt braucht für ihre Sanierungsgebiete in der Altstadt und der ERBA regelmäßige Unterstützung des Landes. Wenn der Ministerpräsident uns dafür jedes Jahr ein bisschen Geld schickt, ist uns geholfen. 

Was steht 2020 Wichtiges an?  

Wir schließen die Baustelle am Rupert-Neß-Gymnasium ab. Gleichzeitig schreitet der An- und Umbau der Johann-Andreas-Rauch-Realschule im kommenden Jahr voran. Und wir werden den Kindergarten in Primisweiler fertigstellen. Die Vorbereitungen für den Neubau der Sporthalle an der Jahnstraße laufen mit Architektenwettbewerb und Planungen. Ebenso gehen die Planungen für die Daueranlagen der Landesgartenschau 2024 ins Detail und dann auch in die Umsetzung.