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Segelflugzeug stürzt aus 30 Metern in die Tiefe

Segelflugzeug stürzt aus 30 Metern in die Tiefe
(Bild: Adobe Stock)
WOCHENBLATT

Markdorf – Schwere Verletzungen zog sich der 40-jährige Pilot eines doppelsitzigen Segelflugzeuges vom Typ Schleicher bei einem Absturz aus rund 30 Metern zu.

Der alleine im Segelflugzeug befindliche Pilot startete gegen 11:25 Uhr per Windenstart auf dem Segelfluggelände Markdorf. Vom Piloten unbemerkt blieb hierbei die noch am Heck angebrachte Rangier- und Transporthilfe. Während der Startphase klinkte sich der Pilot in einer Höhe von ca. 30 Metern vorzeitig vom Zugseil aus. Grund hierfür dürfte die verspätete Feststellung der angebrachten Rangier- und Transporthilfe sein.

In der Folge kam es zu einem überzogenen Flugzustand und das Luftfahrzeug stürzte ab. Der Erstkontakt mit dem Boden erfolgte im Heckbereich, so dass dieser abgeschlagen wurde. Nach einer Rutschstrecke von ca. 65 Metern kam das Luftfahrzeug am rechten Rand der Piste zum Stillstand.

Der Pilot wurde unfallbedingt schwer verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach derzeitigen Erkenntnissen beim Piloten jedoch nicht. Am Luftfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 50 000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde das Segelflugzeug für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Vor Ort waren neben der Polizei noch Rettungskräfte der Feuerwehr und des DRK.