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Fitnessstudios hoffen auf baldige Wiedereröffnung

Fitnessstudios hoffen auf baldige Wiedereröffnung
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Fitness4you aus Überlingen Nussdorf stellt den Landtagsabgeordneten Klaus Hoher MdL ihr Hygienekonzept vor

Überlingen – Die Systemrelevanz von Fitnessstudios folgt zwar nicht aus den statistischen ökonomischen Daten, sondern vielmehr aus dem essentiellen Beitrag von Fitnessstudios für die Volkgesundheit. Diese Stellung wird von der Politik unterschätzt, wenn nicht sogar übersehen.

Bei einem Fitness- und Gesundheitstraining geht es unter anderem darum, die Muskulatur der Menschen zu stärken. Es entspricht einhelliger wissenschaftliche Auffassung, dass Bewegung und Muskeltraining zur Stärkung des Immunsystems führen und damit unmittelbar Einfluss auf Lunge und Atemmuskulatur nehmen. Mit anderen Worten, das Trainieren in Fitness- und Gesundheitsstudios leistet einen relevanten Beitrag dafür, dass das Immunsystem der Menschen gestärkt wird und damit auch Risikogruppen im Zusammenhang mit der aktuellen Pandemie reduziert werden.

Die Menschen in Deutschland versterben jedes Jahr in großer Anzahl, weil sie keinen Sport treiben, so z.B. an Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, hohe Triglycerid-Wetre, fehlender Muskulatur (die zu tödlichen Stürzen führt) usw.

Durch das Hygienekonzept ist gewährleistet, dass überall der Abstand von 2 Metern eingehalten werden kann und in den Kursräumen ist gewährleistet, dass jeder Kursteilnehmer 20 qm für sich alleine zur Verfügung hat. Es stehen überall ausreichend Desinfektionsständer zur Verfügung. Außerdem sieht fitness4you vor das Training mit geschlossenen Trainingshandschuhen abzuhalten.

Dazu brauchen wir einen klaren Fahrplan, denn wir dürfen die Unternehmen der Region nicht unnötig mehr belasten als unbedingt geboten“ so der sportpolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion, Klaus Hoher MdL.

In der gestrigen Plenarsitzung forderte der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke Öffnungsperspektiven „Jetzt, ohne Verzug!“. Denn die Infektionsahlen beweisen offensichtlich: Es ist Zeit, weitere Maßnahmen zu ergreifen und Öffnungsperspektiven zu beschließen.

,,So bin ich auch der Meinung, dass keine pauschalen Gebote anhand von Kriterien wie der Größe oder Branchenzugehörigkeit eines Unternehmens maßgeblich sein sollten, sondern der Infektionsschutz. Wenn ein Unternehmen mit dem Infektionsschutz kompatibel ist, sollte es auch möglich sein, den Betrieb wiederaufzunehmen. Es ist nun für die Politik an der Zeit, zu definieren, wann die Krise beendet ist. Damit Bürgerinnen und Bürger wissen, wann sie wieder ihren Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise dem Besuch im Fitnessstudio, nachgehen können! so Hoher.